Continental Road Attack 3 - welche Version?

Die Reifenecke. Für die Besohlungfragen rund um die K 1200 R + K 1300 R.

Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon Luki » 17.06.2017, 18:15

Seit ich meine K1300R habe, bin ich immer den Road Attack 2 (zuletzt EVO) gefahren.

Nun möchte ich den neuen Road Attack 3 auf meine K1300R aufziehen. Freigaben gibt es ja leider keine für die K. Ich hatte mit dem 2er jedoch nur gute Erfahrungen gemacht und würde nur sehr ungern den Hersteller wechseln. (Freigaben für mich als Schweizer nicht bindend)

Ich bin unsicher, welche Version für mich die richtige ist. Auf Reifendirekt.ch gibt es für den Vorderreifen eine "normale" und eine GT Version. Für den Hinterreifen finde ich nur die normale Version, obwohl es gemäss Continental Website auch eine mit GT Zusatz geben soll.

Kann ich problemlos vorne und hinten die normale Verson aufziehen?

Danke für eure Hilfe.
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Continental Road Attack 3 - welche Version?

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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon JustMe » 17.06.2017, 19:27

Hallo,

Hast Du mal hier https://www.continental-reifen.de/motorrad nachgeschaut?

Ich kann es aktuell leider nicht öffnen und nachsehen (iPad - kein Flash)
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon Luki » 17.06.2017, 20:30

Hallo,

Hast Du mal hier https://www.continental-reifen.de/motorrad nachgeschaut?


Ich habe in der Reifenfreigabe-Datenbank von Continental nachgeschaut. Der Road Attack 3 ist für die K1300R nicht freigegeben. Ich konnte nirgends eine Info darüber finden, ab welchem Gewicht die GT Variante empfehlenswert ist.
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon OSM62 » 17.06.2017, 21:02

Erfahrungsgemäß brauchen alle K 1200/1300 Modelle immer die verstärkten
GT Versionen für schwere Motorräder. Für die beiden GT Modelle K 1200 GT und K 1300 GT sind ja
gerade die Freigaben für den Conti Road Attack 3 fertig/online. Die R/S Modelle brauchen die GT-Reifen
wegen der höheren erzielbaren Geschwindigkeiten (bei dem Gewicht).
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon Luki » 18.06.2017, 12:15

Danke für die Info. Ich versuche herauszufinden, wann der Hinterreifen in GT-Version verfügbar sein wird.
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon MKKler » 22.06.2017, 19:46

OSM62 hat geschrieben:Erfahrungsgemäß brauchen alle K 1200/1300 Modelle immer die verstärkten
GT Versionen für schwere Motorräder.


Für den Pilot Road 4 trifft gerade das nicht zu. Dieser Reifen ist auch in der normalen Ausführung für die R und S freigegeben. Verallgemeinern kann man das also nicht.

Gruß,
Tobias


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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon OSM62 » 22.06.2017, 20:40

MKKler hat geschrieben:
OSM62 hat geschrieben:Erfahrungsgemäß brauchen alle K 1200/1300 Modelle immer die verstärkten
GT Versionen für schwere Motorräder.


Für den Pilot Road 4 trifft gerade das nicht zu. Dieser Reifen ist
auch in der normalen Ausführung für die R und S freigegeben.
Verallgemeinern kann man das also nicht.

Gruß,
Tobias

Zwar nicht verallgemeinern, aber eigentlich immer
brauchen die K-Modelle eine extra (Gummi)-Wurst.
Wundert mich sogar ein wenig das Sie von Michelin
da den "normalen" Pilot Road 4 frei gegeben haben.
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon Wolfgang66 » 23.06.2017, 13:02

Na schau, beim Roadtec 01: Vorne normal, hinten HWM. Von Metzeler so getestet und freigegeben.
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon Schwupps » 14.05.2018, 21:53

habe mal direkt bei Conti angefragt, da ich sehr zufrieden mit dem Road Attack 3 auf einem anderen Motorrad bin, ob man diesen nicht auch auf der K 1200 R (Sport) fahren darf. Diese Antwort erhielt ich heute:

"...vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn in Ihren Kfz.-Papieren bzw. im CoC (auch EWG-Übereinstimmungsbescheinigung genannt) keine Reifen-Fabrikatsbindung (Reifenherstellerbindung) eingetragen ist, dürfen Sie - in den dort aufgeführten Seriengrößen - unsere Bereifung ohne weiteres fahren. Es wird keine Bescheinigung / Eintragung benötig.
Liegt eine Fabrikatsbindung vor, sind hinter den angegebenen Dimensionen im Fahrzeugschein die entsprechenden Reifenhersteller angegeben.

Haben Sie eine Reifenherstellerbindung eingetragen, dürfen Reifen (auch in Kombination) nur so montiert werden, wie in der Freigabe angegeben.

Sie können sich unsere Motorradfreigaben auf unserer Internetseite unter folgendem Link ansehen und herunterladen:

http://www.reifen-freigaben.de/tireappr ... ml?lang=de


Sollten Sie dort keine Freigabe für den Reifen / Ihr Motorrad finden, haben wir auch keine vorliegen.


Mit freundlichen Grüßen,
(...) [weiß nicht ob man den Namen hier posten darf]

Technischer Produkt Service
Technischer Kundendienst

Besucheranschrift:
Continental, Jädekamp 30, 30419 Hannover

Rechnungsanschrift:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Kundendienst Reifen, Postfach 1 69, 30001 Hannover

Telefon: 0800 2000 744
Telefax: +49 511 976-3598
E-Mail: technikmoto@conti.de
Web: http://www.continental-reifen.de ..."


Bei einem Blick in meine Papiere konnte ich keine Reifenbindung, egal für welche Größe, finden. Müßte doch m.E. bei den 1300er R-Varianten identisch sein.
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon Donnergrollen » 15.05.2018, 10:34

Luki hat geschrieben:Seit ich meine K1300R habe, bin ich immer den Road Attack 2 (zuletzt EVO) gefahren.

Nun möchte ich den neuen Road Attack 3 auf meine K1300R aufziehen. Freigaben gibt es ja leider keine für die K. Ich hatte mit dem 2er jedoch nur gute Erfahrungen gemacht und würde nur sehr ungern den Hersteller wechseln. (Freigaben für mich als Schweizer nicht bindend)

Ich bin unsicher, welche Version für mich die richtige ist. Auf Reifendirekt.ch gibt es für den Vorderreifen eine "normale" und eine GT Version. Für den Hinterreifen finde ich nur die normale Version, obwohl es gemäss Continental Website auch eine mit GT Zusatz geben soll.

Kann ich problemlos vorne und hinten die normale Verson aufziehen?

Danke für eure Hilfe.


Habe den Road Attack 3 ohne GT Kennung auf meinen zweiten Felgensatz für die K13S aufziehen lassen.
Da ich keine AB fahre und auf Bundes.- bzw. Landstrassen auch keine 150 + fahre, werde ich den Reifen mal ausprobieren.
Meine bevorzugten S20R evo sind nach ca. 2500 Km immer schon an der Schmerzgrenze der Legalität angelangt, die Z8 waren gut aber an den S20 kommen sie in Sachen Haftung und Fahrverhalten, insbesondere ab ca. 2000 Km Laufleistung, halt nicht ran, Probiere deshalb mal den Conti, mehr als ein Schuss in den Ofen kann es nicht werden. cofus
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Gruss Harald
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon Karl-Heinz_HP » 15.05.2018, 15:03

Wolfgang66 hat geschrieben:Na schau, beim Roadtec 01: Vorne normal, hinten HWM. Von Metzeler so getestet und freigegeben.


Ich hatte bei der 13S auch den Roadtec 01 HWM für hinten montiert: Schlimmes Fahrverhalten, bei Nässe unangenehm. Habe dann auf den "normalen" R01 ohne HWM getauscht und alles ist gut. Ich vermute mal, dass die Karkasse beim HWM viel steifer ist und der Reifen daher so unwillig lief. Jetzt liegt der HWM in der Garage und ich werde wohl beim nächsten Satz Reifen von Metzeler abweichen, das ja hinten nur der HWM freigegeben ist.
Gruß
KH
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon Schwupps » 16.05.2018, 11:15

Donnergrollen hat geschrieben:...Meine bevorzugten S20R evo sind nach ca. 2500 Km immer schon an der Schmerzgrenze der Legalität angelangt, die Z8 waren gut aber an den S20 kommen sie in Sachen Haftung und Fahrverhalten, insbesondere ab ca. 2000 Km Laufleistung, halt nicht ran, Probiere deshalb mal den Conti, mehr als ein Schuss in den Ofen kann es nicht werden. cofus

Bin gespannt, wie sie bei dir laufen. (Glaube aber nicht, dass du dich damit verkaufst.) Berichte mal bitte.
Als ich kürzlich meine Maschine erwarb war gerade vor 40 km (Anfang letzten Jahres! - Mopped wurde insgesamt sehr wenig bewegt) ein neuer Satz S20 R Evo aufgezogen. Vom Fahrverhalten geht es mir genauso wie dir. Habe allerdings die Erfahrung auf meiner anderen gemacht, dass der Conti ein insgesamt besseres Fahrverhalten, als der ebenfalls sehr gute Angel GT hat. Direkt vor dem Conti hatte ich den M7RR drauf, der zu meinem Fahrstil nicht so gut paßt, wie der haftungsfreundliche Conti oder der tolle S20.

P.S.: Auf der anderen hält der Conti schon über 2.500 km und hat immer noch viel Profil. ;-)
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon messerjockel » 23.05.2018, 18:54

Hallo,
es gibt keine Freigabe von Conti für den Road Attack 3 für die K1200R oder K1300R.
Und meines Wissens, darf man ohne Freigabe nicht irgendwas draufziehen, auch wenn die angegebenen Dimensionen
beibehalten werden.
In der Zulassungsbescheinigung Teil 1 steht unter 22 :
„REIFENFABRIKATSBINDUNG GEM. BETRIEBSERLAUBNIS BEACHTEN“.
Dies deutet auf eine Reifenbindung hin !
Schaut mal hier : https://www.adac.de/_mmm/pdf/Reifenfreigaben_Motorrad_794KB_29840.pdf (Seite 6).
Ich fahre gerne Conti auf meinem anderen Motorrad, aber auf meiner K1200R darf ich es wohl leider nicht cofus
Warum Conti keine Freigaben für den Road Attack 3 erstellt ist mir eigentlich ein Rätsel.
Gruß
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon vwbm » 02.06.2018, 22:58

Moin bei meiner K 1300 R finden ich unter keiner Nr im Fzg Schein ( Teil 1) irgendeine Einschränkung ? Modell 2011 !

Daher sehe ich damit kein Thema, der normale Reifen ohne GT sollte bei einem Mann ohne Beifahrer und normalen Gepäck damit ausreichend Stabilität bieten, man liest der GT wäre eher unwilliger als der normale ohne Verstärkungen.

Andere der K 1300 nicht unähnliche Modelle dürfen den Reifen ohne Verstärkung fahren, sind genauso schwer und schnell als die K 1300. Seltsam oder ? Zumal es Freigaben für andere BMW Modelle die unserer K 1300 sehr ähnlich sind ebenso vorhanden sind.

Ich werde ihn probieren... ich fahre den Reifen auf der Ducati / Road Attack 3 und bin begeistert, der neuen Michelin Road 5 ist auf Bitumen nicht so doll, sonst echt OK aber mich nervt es und das Vertrauen in nicht einsehbare Kurven rein zu fahren wenn es sehr warm ist... gefällt mir nicht. Auf meiner Hausstrecke ist der Unterschied beachtlich, daher kommt der Michelin wenn er runter ist nicht mehr drauf.


LG Stefan
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Re: Continental Road Attack 3 - welche Version?

Beitragvon OSM62 » 02.06.2018, 23:19

vwbm hat geschrieben:Andere der K 1300 nicht unähnliche Modelle dürfen den Reifen ohne Verstärkung fahren, sind genauso schwer und schnell als die K 1300. Seltsam oder ? Zumal es Freigaben für andere BMW Modelle die unserer K 1300 sehr ähnlich sind ebenso vorhanden sind.

Motorradmodelle kannst du in Bezug auf die Fahreigenschaften nur sehr bedingt vergleichbar. Eine K 1300 R kann man fast mit der K 1200 R vergleichen, aber ein anderer Reifenquerschnitt sorgt hier für eine Veränderung der Fahreigenschaften.
Bei der F 800 R kann man noch nicht einmal alle Modelljahre in einen Pott schmeißen. Da gibt einige Modelljahre da laufen noch nicht einmal aktuellste Reifen drauf.
Sobald eine Verkleidung bei sonst gleicher Geometrie von einem Motorrad abgeschraubt wird und ein anderer Lenker drauf kommt
(z. B. aus der S 1000 RR wird die S 1000 R) ist das vom Fahrverhalten ein komplett anderes.
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