Leiden ohne Ende

Die K 1200 GT + K 1200 GT im allgemeinen incl. technischer Fragen.

Leiden ohne Ende

Beitragvon pnph » 07.08.2017, 09:50

Hallo, nachdem bei meiner 1200GT die Kupplung den Geist aufgegeben hat und ich sie 2 km schieben musste, geht das Leiden weitere.
Zuerst kam nicht genügend Öl an die Kupplung.
Laut BMW reicht diese Menge anscheinend aus. plemplem
Beim öffnen der Kupplung lagen 2 Plastikteile an der Laufschiene der Steuerkette.
Also Kupplung schnell getauscht.
Untere Laufschiene der Steuerkette in 2 Teile zerbrochen.
Montage nur durch Abnahme des Zylinderkopfes möglich. cofus
Also dann noch Steuerkette, Kettenspanner und Laufschienen gewechselt.
Bei der Montage des Zahnrades an der Nockenwelle teil von der Nockenwelle abgebrochen. ahh
Also auch noch eine neue Nockenwelle. :oops:
Neuer Reifen kommen auch noch drauf..
Glaube, wenn die Kiste wieder bei mir ist, werde ich sie verkaufen.
pnph
 
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Re: Leiden ohne Ende

Beitragvon Chucky1978 » 07.08.2017, 11:52

Mein Beileid..

Ich möchte aber irgendwie nicht glauben, das jemandem ein Stück der Nockenwelle abbricht, bei der regulären Montage einer Steuerkette/Nockenwellenrad. Wie das geht muss mir mal einer zeigen.. Mit starken Oberarmen beim Schrauben andrehen und Montiereisen packt man das sicherlich, aber das hat dort nichts verloren.

pnph hat geschrieben:Zuerst kam nicht genügend Öl an die Kupplung.
Laut BMW reicht diese Menge anscheinend aus. plemplem


Deswegen haben sie die Ölzufuhr auch mehrmals geändert im laufe der Baujahre, ohne wirkliche Notwendigkeit da das gesamte Aggregat das selbe geblieben ist.. schon klar... Gibt es mittlerweile überhaupt einen Fachausdruck im regulärem Handel für das, was man im IT-Bereich "Beta-Tester" nennt. Weil das waren glaube ich alle K1200-Käufer in den Jahren 05-08. Und als das dann alles ausgereift war, fing es 09 mit Sachen an, die die Japaner schon seid 1000 Jahren perfekt hinbekommen, aber wir erst mal testen 10 Jahre müssen bis es vielleicht funktioniert.
finger

Vielleicht müsste man BMW mal darauf hinweisen, das sie lieber aufhören sollen Moppeds zu bauen, wenn sie es anscheinend nicht hinbekommen, ohne die Kunden über Jahre inweg als "Beta-Tester" zu mißbrauchen... Oder sie müssen ein paar Japanische/Chinesische Ingenieure in den Laden holen, statt diesen Restbestand von britischen MINI-Wissenschaftlern zur Arbeit zu zwingen arbroller

Das leidige Problem ist leider, das wenn die Kisten i.O. sind, es unheimlich viel Spass macht die Teile zu fahren. Ist der einzige Grund warum ich bis heute die Kiste instand setze bis das Alu rostet oder der Motor die weiße Fahne schwenkt und selbst dann würde ich es vermutlich weiter probieren. Wenn Honda oder Kawasaki drauf stehen würde, würde ich mich jedoch weniger über solche Ausfälle aufregen. Hat was damit zu tun, das man mir jetzt fast 40 Jahre was mit Premium-Qualität eintrichert und wie schlecht Asiaten doch sind.. oder briten, oder Franzosen, und von Amis mal ganz zu schweigen.
Gruß Ingo
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Re: Leiden ohne Ende

Beitragvon ufoV4 » 07.08.2017, 16:11

Qualität können andere Anbieter auch (oder eben genau so wenig von selbiger, wie das Haus BMW). Schaut man in andere Foren, sieht man ähnliche Diskussionen winkG . Bin viele Jahre (und Modelle) Honda VFR gefahren. War damals DER Technologieträger bei Honda. Dort war kein zusätzlicher Werkstattaufenthalt notwendig. Sieht heute (nachdem was so in den Foren steht) auch anders aus...
FreundlicherV4-Gruss
Ufo
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