ABS Problem

Die Technik im Besonderen.

Re: ABS Problem

Beitragvon Gizmo » 06.06.2019, 12:11

Zum ABS hätte ich auch eine frage, vor ein paar tagen wollt ich los wie immer Zündung an erstmal warten bis alles durch gelaufen ist.
ABS Symbol mit einem kleinen Pfeil nach vorne, oky dachte ich mir, Motor an!

Ich schaute vorne ob da evtl. was los ist, so schaute ich in mein Abblendlicht, upsa Birne im Mors, da ich mich eh mit nem Kumpel bei Louis treffen wollte "Bremen" neue H7 gekauft, alte raus neue rein ABS aus, keine Fehlermeldung.


Jetzt meine Frage, ist das Zufall oder hängt das ABS mit dem Abblendlicht zusammen "Canbus(ch)" ?
Mfg Todde
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Re: ABS Problem

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Re: ABS Problem

Beitragvon Chucky1978 » 06.06.2019, 12:39

Vessi hat geschrieben:man sollte aber dabei auch dran denken,
dass die steuergeräte nicht von bmw hergestellt werden...


Das spielt keine Rolle. Wenn ich eine BMW anbiete, verlangen die Kunden auch BMW-Qualität. BMW darf natürlich auf zulieferer setzen, aber sie müssen gewährleisten, das die Zulieferer entsprechende Qualität liefern.

Das ist so, als würde man ein Beatmungsgerät von X kaufen, der Patient stirbt weil das Gerät ausfällt, und weder das Krankenhaus noch der Hersteller sollen am Tod schuld sein, sondern die Taiwanische Firma die das PCB hergestellt hast.. das ist hanebüchen, und wäre in dem Fall definitiv ein Grund dieses ganze Makengesudele ber Bord zu werfen, und anstatt ein BMW-emblem auf der Kiste zu haben, nur noch "Sponsoraufleber" über die Zulieferer, damit die Kunden auch tatsächlich wissen was drin ist. ABer solange ein BMW-Logo auf der Kiste steht, steht BMW auch für die Zulieferer mit seinem Logo.


Gizmo hat geschrieben:Jetzt meine Frage, ist das Zufall oder hängt das ABS mit dem Abblendlicht zusammen "Canbus(ch)" ?


Zufall. K1200R..wars den wirklich das ABS-Symbol, oder lediglich die algemeine Warnleuchte mit dem Ausrufezeichen.
Mit dem ABS hat allenfalls das Bremslicht was zu tun, aber nicht das Abblendlicht. Bremse und Beleuchtung sind komplett von einander unabhängig. Beim Bremslicht kann man indirekt was damit in Verbidnung setzen und die Kntrollampen des ABS nutzen, aber persönlich finde ich das auch unfug.
Gruß Ingo
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Re: ABS Problem

Beitragvon Gizmo » 06.06.2019, 15:00

Gizmo hat geschrieben:Jetzt meine Frage, ist das Zufall oder hängt das ABS mit dem Abblendlicht zusammen "Canbus(ch)" ?


Zufall. K1200R..wars den wirklich das ABS-Symbol, oder lediglich die algemeine Warnleuchte mit dem Ausrufezeichen.
Mit dem ABS hat allenfalls das Bremslicht was zu tun, aber nicht das Abblendlicht. Bremse und Beleuchtung sind komplett von einander unabhängig. Beim Bremslicht kann man indirekt was damit in Verbidnung setzen und die Kntrollampen des ABS nutzen, aber persönlich finde ich das auch unfug.[/quote]

Das verwunderte mich auch, sollte ich sowas noch mal haben, mach ich mal ein Bild!
Hatte mich nur gewundert als ich die Birne getauscht hatte war alles wieder I.O.

Ich werf da mal nen Auge drauf!
Dennoch, tks für die Info
Mfg Todde
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Re: ABS Problem

Beitragvon Hobbybiker » 07.06.2019, 00:06

luther789 hat geschrieben:
Es ist schon echt traurig mit den K´s. Ein Bekannter hat sich vor 8 Wochen eine K 1300 S gekauft und hat jetzt auch den Supergau in Sachen Bremse.


Also ich poste nicht viel aber langsam nervt mich das..... Mein Bekannter hat einen Bekannten der in seiner Familie jemanden kennt der auch eine K??S hat. Und da ist auch alles kaputt. Traurig mit diesen BMW's. cofus Was ist denn das für ein Supergau...Ist sie regelmässig gewartet... Wer hat sie gewartet?? Heißt Supergau das die Beläge SCHON nach 30.000km runter sind?? Oder die Bremsscheiben oder was?? Das ist jetzt nicht nur auf Dich bezogen sondern eher Allgemein. Einfach nur meckern des meckern wegen plemplem
Ich denke das die BMW auch nicht anfälliger ist als andere. Logischerweise steht hier im Forum naturgemäss viel da man sich Tipps für Probleme, Umbauten etc. erhofft.
Das findet man aber auch in jeden Japan, Triumph oder Harley oder sonstwas Forum genauso oder sogar noch mehr. Ja sie sind teurer aber das heißt noch lange nicht das sie besser sein müssen. Aber auch nicht schlechter....Wenn es nur am Geld läge wäre es ja einfach.
Ich hatte bisher (nur) 2 K1300er eine K1200er, eine R1200S und eine R1100R . Bis auf normalen verschleiß keine nennenswerten Probleme. Mit dem alten Boxer war ich 2000km in den Alpen unterwegs. Sie hatte zu dem Zeitpunkt 110000km drauf. Einzig die Kupplung war dann austauschreif.
Alle meine Bekannten, Verwandten, deren Bekannte und deren Verwandte haben mir davon abgeraten.

Meine Bekannten, deren Verwandte usw. ;-) haben habe auch BMW's und sind zufrieden bzw. sogar wie ich begeistert. Ich hab noch kein Motorrad mit so einer gut dosierbaren perfekten Bremse, mit so einen Drehmomentstarken Motor wie die K gefahren. Für mich ist sie die Eier legende Wollmilchsau. Sie kann alles. Und das sehr zuverlässig seit 2008. Es gibt z.B. Sportler die selbst bis 2017 oder 2018 noch nicht mal ABS anbieten. Das hatte gut funktionierend sogar meine 1994 R1100R. Ach so.. vor den BMW's hatte ich mehrere Markenfremde Bikes. Nicht das ihr denkt ich habe die WeißBlaue Brille auf. Alle hatte mal ein Problem aber...ey...das ist doch normal.
Gruß
Michael


Das is ja völliger Mumpitz schon bei der Einleitung ( um 3 Ecken) vorbei an den Fakten das der Bekannte in Erstperson gestern vor mir saß und da ich ja 4 K´s hatte usw. naja was solls winkG jetzt sogar streng genommen K Nr. 6 nur eben eine K RS winkG wo seiner zeit tatsächlich nur mal der Endantrieb gewechselt werden musste wegen lack/Farb-Abplatzer ;-)
Grüße aus der kurvigen Eifel
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Re: ABS Problem

Beitragvon BieneMajaTreiber » 14.06.2019, 22:38

Hilfe mein ABS Kontollleuchte geht nicht mehr aus bei meiner K1200S.
Als ich gestern nach einigen kleineren Reparaturen und Wartungsarbeiten zum TÜV fahren wollte fuhr ich auf dem Weg nach Göttingen auf die Autobahn und beschleunigte, worauf die ABS Kontrollleuchte und das Dreieck mit Warnzeichen anging.
Beim TÜV angekommen sagte mir der TÜVer das das natürlich TÜV-Relevant sei.
Die Leuchte ging auch nach neumaligem Starten nicht mehr aus. Ich hoffe nicht das der Druckmodulator hin ist.
Ausgerechnet jetz weil ich in drei Wochen damit nach Norwegen fahren möchte und der Tüv abgelaufen ist.
Ich hatte allerdings vor 3 Wochen einen Sturz auf die linke Seite hinter mir, aufgrund von neuen zu glatten Reifen und denke gerade darüber nach ob das was damit zutun haben könnte??
Desweiteren habe wie schon gerade erwähnt neue Reifen bekommen. Kann ich da irgendwas falsch gemacht haben beim wirklich akribischen zusammenbauen beim einsetzen der Räder??
Ich habe nächste Woche Mittwoch einen Termin beim freundlichen zum Fehlercode auslesen, und weis dann hoffentlich mehr.
Habt ihr eine Antwort auf mein Problem womit ihr mir vorerst helfen könntet??
BieneMajaTreiber
 
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Re: ABS Problem

Beitragvon Chucky1978 » 14.06.2019, 23:05

BieneMajaTreiber hat geschrieben:Hilfe mein ABS Kontollleuchte geht nicht mehr aus bei meiner K1200S.
Als ich gestern nach einigen kleineren Reparaturen und Wartungsarbeiten zum TÜV fahren wollte fuhr ich auf dem Weg nach Göttingen auf die Autobahn und beschleunigte, worauf die ABS Kontrollleuchte und das Dreieck mit Warnzeichen anging.
Beim TÜV angekommen sagte mir der TÜVer das das natürlich TÜV-Relevant sei.
Die Leuchte ging auch nach neumaligem Starten nicht mehr aus. Ich hoffe nicht das der Druckmodulator hin ist.
Ausgerechnet jetz weil ich in drei Wochen damit nach Norwegen fahren möchte und der Tüv abgelaufen ist.
Ich hatte allerdings vor 3 Wochen einen Sturz auf die linke Seite hinter mir, aufgrund von neuen zu glatten Reifen und denke gerade darüber nach ob das was damit zutun haben könnte??
Desweiteren habe wie schon gerade erwähnt neue Reifen bekommen. Kann ich da irgendwas falsch gemacht haben beim wirklich akribischen zusammenbauen beim einsetzen der Räder??
Ich habe nächste Woche Mittwoch einen Termin beim freundlichen zum Fehlercode auslesen, und weis dann hoffentlich mehr.
Habt ihr eine Antwort auf mein Problem womit ihr mir vorerst helfen könntet??


Natürlich gehört den Fehlerspeicher auszulesen zu den ersten Aufgaben, jedoch gerade im Bezug auf Radwechsel, könnte es sein, das evtl. vorne der Abstand vom ABS-Sensor nicht passt bzw dort was beschädigt wurde. Im Nachgang durch den Sturz könnte es sein, das durch die Belüftung Bremsflüssigkeit ausgelaufen ist, und nun der Flüssigkeitsstand im BKV zu gering ist.

Der Fehlerspeicher wird aber näheres liefern was hier anstehen wird. Ein verstellter Bremslichtschalter wäre immerhin auch möglich, aber das sind so direkt die Punkte die mir direkt einfallen, wo nicht unbedingt direkt ein Schaden vorhanden sein muss
Gruß Ingo
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Re: ABS Problem

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Re: ABS Problem

Beitragvon Patrique » 14.06.2019, 23:10

Ich denke mal das du ne maschine mit Bremskraft verstarker hast (05-06).
Wenn die maschine umfällt, läuft die bremsflüssigkeit vom internen bremskraft verstärker reservoir aus.
Das hat dann zu folge das das ABS ne fehlermeldung auspuckt (Füllstand niedrig).
Da der BKV unterm tank ist musst du schon etwas tiefer in die maschine schrauben als was der laie sonst so tut.
Bei der werkstatt wirds daher teuer.....und wenn es eine schlechte (halsabschneider) werkstatt ist, dann werden sie dir noch nen neuen bremskraft verstärker verkaufen.

Oder.....

Du hast beim rad abbau (vorne) das ABS sensor kabel an die bremsscheibe gebracht.
Wenn das kabel an/durch scheuert gibts auch ne ABS warnung.
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Re: ABS Problem

Beitragvon BieneMajaTreiber » 15.06.2019, 22:42

Danke Ingo und Patrique,
wenn sich das mit der ausgelaufenen Bremsflüssigkeit im BKV bewahrheiten sollte, kann man das ohne Probleme selbst nachfüllen oder kann das nur eine Werkstatt??
Ich habe mal gehört das man wegen dem ABS bei diesem Motorrad das angeblich nicht selber machen sollte. Stimmt das so oder habt ihr da andere Erfahrungen gemacht??
An meiner Yamaha Fazer 1000 mache ich solche sachen alles selber, aber an dieser BMW ist vieles anders und komplizierter aufgrund der doch viel umfangreicheren Technik.
Danke nochmal im voraus für eure Hilfe.
Gruß Ralf
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Re: ABS Problem

Beitragvon Patrique » 15.06.2019, 23:50

Den Füllstand im BKV wieder auf das richtige niveau zu bringen ist leicht....
Nur muss du den tank runter nehmen.
Und der geht nicht so einfach weg.
Unterm tank sitz dann der BKV. Wenn du drauf schaust, sieht du 2 übergrosse imbus kappen.
Die abschrauben und das BKV reservoir bis zum unteren punkt des weissen plastik teils auffüllen.
Wenn du zuviel reintust läufts wieder über den gummischlauch ab.

Damit sollte zumindest der ABS fehler weggehen.

Aber.... nachdem die maschine auf der seite gelegen hat, ist es nicht auszuschliessen das du luft in den bremskreislauf gesaugt hast.
Ein komplettes entlüften/durchspülen wäre ratsam.
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Re: ABS Problem

Beitragvon Chucky1978 » 16.06.2019, 02:54

Ich stimme da Patrique zu. Luft im System beim BKV-System ist nicht einfach feststellbar. Man wird hier nicht ins leere greifen wie bei regulären Modellen, sondern die Motoren fördern einfach weiter bis der benötigte Druck vorhanden ist, das kann aber trotzdem zu einer verschlechterten Bremsleistung führen.

BieneMajaTreiber hat geschrieben:Ich habe mal gehört das man wegen dem ABS bei diesem Motorrad das angeblich nicht selber machen sollte. Stimmt das so oder habt ihr da andere Erfahrungen gemacht??



Grundsätzlich ist der Bremsflüssigkeitswechsel am BKV-Modell durchaus auch für Hobbyschrauber möglich, aber relativ aufwändig und wie erwähnt merkt man nicht unbedingt wenn man "mist" gebaut hat. Das ist mit unter das größte Risiko.

Warum davon immer wieder abgeraten wird ist im Grunde ganz einfach.
- Sicherheit wird mittlerweile in Großbuchstaben geschrieben, und die Leute finden schon extrem unverantwortlich, wenn man sein Kind alleine in die Grundschule laufen lässt, statt dieses mit dem SUV dorthin zu fahren. Das ist einer der häufigsten und in meinen Augen völlig überzogene Grund. Das ist jetzt meine Behauptung das es der Hautgrund ist, weil Sicherheit gerne als Totschlagargument genommen wird, und das kann ich so nie gelten lassen, gerade nicht von Motorradfahrern die nicht mit dem Segen von Polizisten/Feuerwehleuten/Krankenschwestern/vielen Familienmitgliedern/Ärzte rumfahren, da sie zu den 800 Toten jedes Jahr zählen können.

Der einzig wirklich existierende Grund, warum es die Werkstatt machen sollte ist tatsächlich, das das BKV-System fernab der normalen Systeme ist, und ohne geringe Grundkenntnis über das System sollte man tatsächlich die Finger davon lassen. Die minimale Grundkenntnis ist eigentlich nur, das man zuvor vielleicht weiß, das man vorher nur evtl. 2 Bremskreise hatte, und es nun mit 4 Bremskreisen zu tun hat, und nicht nicht alle mit dem Bremshebel zu entlüften sind. Desweiteren sollte man wissen, das hier ein Unterschied Entlüften<->Wechsel existiert, der so oft nicht bei regulären Systemen vorhanden ist (Dosierzylinder)

Solltest du es in Erwägung ziehen es selbst machen zu wollen, und ich würde dir sogar nahe legen deinen "scheiss" selbst zu erlernen weils spass macht, solltest du diesbezüglich tatsächlich ein Diagnosetool zulegen und das Werkstatthandbuch zulegen, und als Zugabe dich in Foren über das Thema zu belesen. Auch andere Modelle haben ein BKV verbaut, nicht nur die K´s, und von den Erfahrungen jener die sich die Mühe machten den Wechsel in Wort und Bild zu beschreiben, kann man sich sicherlich so einiges abgucken, aber eine Rückversicherung in Form einer "offiziellen" Quelle (RepROM) würde ich das nie sofort 1:1 umsetzen auch wenn es am ende 1:1 umsetzbar ist, aber etwas Kritisch muss man immer wieder Tutorials betrachten.
Gruß Ingo
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