Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Die Technik im Besonderen.

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon SL_70_AMG » 06.03.2018, 16:22

Meine Maschine hat 30 tkm und das Öl sah jetzt nicht fürchterlich aus, minimaler Abrieb war drin.
Spülen muss man da nicht, aber den Wechsel alle 10k werde ich machen.
Ob es am Schluss was bringt oder nicht, ist mir egal.
Zumindest vermittelt es mir ein warmes Gefühl im Bauch... :mrgreen:

Wenn dann was verreckt, na dann muss man halt kaufen.

Was gibt es denn eigentlich an Ersatzteilen ?
Normalerweise müsste es im Wurscht Käse Tellerrad und Kegelrad töten.
Ist das Kegelrad an einem Teil der Welle ???
Christian
SL_70_AMG
 
Beiträge: 53
Registriert: 09.06.2017, 21:38
Wohnort: Mannheim
Postleitzahl: 68309
Land: Deutschland
Motorrad: K1300S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Werbung

Werbung
 

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Vessi » 06.03.2018, 17:05

ich kann nur auf den user der bonner hinweisen...
der repariert den winkelantrieb wohl recht günstig und gut
...107200 tolle km mit der K12s...und nun wird geboxt...Bild
Benutzeravatar
Vessi
 
Beiträge: 13733
Registriert: 05.03.2005, 23:03
Wohnort: Heiden/NRW
Postleitzahl: 46359
Land: Deutschland
Motorrad: 'nen lc.oolen Boxer

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon SL_70_AMG » 06.03.2018, 22:45

Was heisst gut und günstig ?

Was macht er genau ?
Christian
SL_70_AMG
 
Beiträge: 53
Registriert: 09.06.2017, 21:38
Wohnort: Mannheim
Postleitzahl: 68309
Land: Deutschland
Motorrad: K1300S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Chucky1978 » 06.03.2018, 23:26

Vessi hat geschrieben:ich kann nur auf den user der bonner hinweisen...
der repariert den winkelantrieb wohl recht günstig und gut


ThumbUP

Habe "leider" auch seine Bekanntschaft machen müssen/wollen. Er war schneller mit dem Getriebe fertig als mir lieb sein konnte.
Super Kontakt und freundlich. Preislich lag ich bei (Rechnung suchen in Mühsam) ~6-700€, was angesichts der transparenten Instandsetzungsposten/Teilekosten vollkommen in Ordnung war.

@Christian
Er zerlegt indem Fall das Getriebe sagt dir was kaputt ist, und repariert es fachmännisch.
Günstig bedeutet du hast einen Bruchteil der Kosten die du bei Neuanschaffung hättest.
Die Teilekosten entsprechen in etwa denen von Leebmann24 zzgl. Arbeitskosten was bei mir glaube ich 3,5 Stunden waren, und um ehrlich zu sein, ich hätte das Ding nicht in der Zeit mal soeben zerlegt und repariert.

Bei mir war es wie oben gesagt 6-700€ (670€ oder sowas) bin aber auch mit dem defekten HAG notgedrungen weiter gefahren was etwas mehr Schaden verursachte, sonst wärs günstiger geworden. Das war aber von meiner Seite aus einkalkuliert.
Er ist auch kein Geschäftemacher, und scheint nicht mehr in Rechnung zu stellen als wirklich nötig ist bzw. er könnte. Mir hätte er durch mein handeln wesentlich mehr aufdrücken können ohne das ich was gegenteiliges hätte sagen können.
Also einfach TOP. Sowas kann man nicht genug loben in heutiger Zeit.
Gruß Ingo
Benutzeravatar
Chucky1978
 
Beiträge: 1293
Registriert: 28.07.2013, 12:13
Wohnort: Wittlich
Postleitzahl: 54516
Land: Deutschland
Motorrad: K1200S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon SL_70_AMG » 06.03.2018, 23:59

Hast Du neues Teller-/Kegelrad bekommen ?
Christian
SL_70_AMG
 
Beiträge: 53
Registriert: 09.06.2017, 21:38
Wohnort: Mannheim
Postleitzahl: 68309
Land: Deutschland
Motorrad: K1300S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Chucky1978 » 07.03.2018, 02:35

SL_70_AMG hat geschrieben:Hast Du neues Teller-/Kegelrad bekommen ?

Nein. Die dürften so in etwa die einzigen Bauteile sein, zzgl. dem Gummipuffer, Gehäuse und der Ablassschraube die noch original verblieben sind.
Selbst die äusseren Lager wie Nadellager und Schrägkugellager die am Kardantunnel sitzen habe ich wegen Korrosion neu machen lassen bei der Gelegenheit. Sonst hätte ich da vermutlich noch unnötig Kratzer rein gemacht ;-)

Aber wie Vessi sagte. Bei Problemen mit dem HAG,und wenn du einen Neukauf scheust, einfach das Mitglied
"Derbonner" hier im Forum suchen bzw. eine PN schreiben. Real Name oder Adresse überlasse ich ihm das zu nennen, bevor ich
das was tue was er nicht möchte ;-)
Gruß Ingo
Benutzeravatar
Chucky1978
 
Beiträge: 1293
Registriert: 28.07.2013, 12:13
Wohnort: Wittlich
Postleitzahl: 54516
Land: Deutschland
Motorrad: K1200S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Werbung


Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon SL_70_AMG » 07.03.2018, 10:25

Du redest von Korrosion ?

Ist Deine Maschine auch bei Siffwetter unterwegs und steht draussen ?
Oder gammelt das einfach aus Lust und Laune ?

Naja bei mir ist (noch) alles in Ordnung und wenn denke ich werden erst die Lager verrecken. Wenn man das rechtzeitig macht, sollteTeller- und Kegelrad nicht kaputt gehen.
Christian
SL_70_AMG
 
Beiträge: 53
Registriert: 09.06.2017, 21:38
Wohnort: Mannheim
Postleitzahl: 68309
Land: Deutschland
Motorrad: K1300S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Chucky1978 » 07.03.2018, 16:26

SL_70_AMG hat geschrieben:Du redest von Korrosion ?

Ist Deine Maschine auch bei Siffwetter unterwegs und steht draussen ?
Oder gammelt das einfach aus Lust und Laune ?

Naja bei mir ist (noch) alles in Ordnung und wenn denke ich werden erst die Lager verrecken. Wenn man das rechtzeitig macht, sollteTeller- und Kegelrad nicht kaputt gehen.


Es gibt halt Stellen, da bleibt das Wasser einfach drin stehen, die ich bis dato nie auf dem Radar hatte. Ich gehöre zu denen die relativ viel Waschen, und auch unter Umständen viel im Regen unterwegs sind, und dann noch mehr waschen. Auch wenn ich mit der Ausblaspistole meistens sehr viel trocken blase, verbleiben halt stellen die aussen vor bleiben.

Den Teil den ich meine ist z.B. im folgendem Link
http://www.realoem.com/bmw/de/showparts ... Id=33_1783

Die Bauteilnummern 4 und 7

Bauteil Nr. 19 ist kein Gummiring, sondern ein Art Schaumstoffring. Der ist irgendwann vollgesogen und wird durchlässig. Das Wasser wird also auf Kurz oder lang, auch selbst wenn es ein Gummidichtring wäre, sich den Weg in dieses Lager suchen, dieses durchlaufen bis es dann an der nicht gedichteten Stelle abläuft, aber da wo es nicht gedichtet ist, kann es während der Fahrt ja auch eindringen. Das ist jetzt nicht Literweise Wasser, aber nach einem Jahrzehnt kann da schon der ein oder andere Tropfen gewesen sein.

Bauteil Nr 4 also das Lager ist ohnehin der Witterung ausgesetzt, und die Kappe (17) ist nicht sonderlich dichtend.

Es gibt hier Diskussionen über Radlager die anfangen zu rosten, die mit einem Wellendichtring gedichtet sind. Wie unwahrscheinlich ist hier also Rost, wo keine oder kaum eine Dichttechnik vorhanden ist.

Es ist also nicht immer unsinnig, sich beim waschen der Kiste mal hinzustellen, und dem Weg des Wassers zu folgen, und zu überlgegen, wo eine erweiterte Trocknung, oder etwas zusätzliches Fett dienlich sein könnte.

Die Korrosion bei mir war für das Alter sehr überschaubar. Trotzdem, wenn ich sehe ds da etwas Rostansatz ist, und es nicht die Welt kostet, wird der Mangel behoben. Bei diversen Schrauben behelfe ich mir dann mit Zinkspray statt die Schrauben neu zu kaufen, aber das geht halt nicht immer und überall. Doch geht schon, aber sobald es optisch aus dem Rahmen fällt, investiere ich lieber 3€ in eine neue Schraube, statt mir jeden Tag den evtl. Farbunterschied ansehen zu müssen.
Gruß Ingo
Benutzeravatar
Chucky1978
 
Beiträge: 1293
Registriert: 28.07.2013, 12:13
Wohnort: Wittlich
Postleitzahl: 54516
Land: Deutschland
Motorrad: K1200S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon SL_70_AMG » 07.03.2018, 21:31

Ja gewaschen wird sie bei mir auch 1-2 mal im Monat, Regen eher nicht, da ich dann doch das Auto nehme.
Die beiden Lager, die Du meinst sind aber theoretisch auch kein Hexenwerk zu wechseln.
Die haben ja nicht direkt mit dem Winkelgetriebe zu tun, ist ja nur ne Lagerung wie am Querlenker z.B.

Für die Saison sollte alles fit sein, neues Öl in Motor und Winkeltrieb.
Gibt ein gutes Gefühl... ;-)
Christian
SL_70_AMG
 
Beiträge: 53
Registriert: 09.06.2017, 21:38
Wohnort: Mannheim
Postleitzahl: 68309
Land: Deutschland
Motorrad: K1300S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Chucky1978 » 08.03.2018, 07:19

SL_70_AMG hat geschrieben:Ja gewaschen wird sie bei mir auch 1-2 mal im Monat, Regen eher nicht, da ich dann doch das Auto nehme.
Die beiden Lager, die Du meinst sind aber theoretisch auch kein Hexenwerk zu wechseln.
Die haben ja nicht direkt mit dem Winkelgetriebe zu tun, ist ja nur ne Lagerung wie am Querlenker z.B.

Für die Saison sollte alles fit sein, neues Öl in Motor und Winkeltrieb.
Gibt ein gutes Gefühl... ;-)


Na ist auch kein Hexenwerk, aber da provisorisch ne Halterung bauen oder mit Gummischutzmatten bzw Lappen umwickeln um drauf zu achten das das Gehäuse nicht noch mehr vermackt wird, und wegen 2 Lagern extra Portokosten wenn es eh in die Werkstatt geht ist ja auch unsinnig
Gruß Ingo
Benutzeravatar
Chucky1978
 
Beiträge: 1293
Registriert: 28.07.2013, 12:13
Wohnort: Wittlich
Postleitzahl: 54516
Land: Deutschland
Motorrad: K1200S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Möps » 08.03.2018, 20:57

Hallo Biker!
Euer Beitrag über den Endantrieb hat mich Nächte lang nicht schlafen lassen! Meine K1300GT letztes Jahr mit 30000 Kilometer
gekauft. Der freundliche :D hat noch den Kundendienst, Wechsel aller Flüssigkeiten und Ventiele einstellen, durchgeführt.
Habe jetzt 35000 Kilometer auf der Uhr.
Also bin ich los geschossen und habe mir ein GL5, 75-W90, Syntetiköl besorgt.
Die Einfüllschraube war ganz schön fest geknallt, aber die Ablassschraube mein lieber Schwan ! 10ner Inbus zu groß, 8ter zu
klein denn der wollte überspringen. Rechtzeitig aufgehört und mit einem 1/4 Zoll weiter gemacht. Die Ablassschraube war genau
so fest geknallt. Nun ist ein hell gelbes Öl mit schwarzem Absatz herausgelaufen. Die Ablassschraube war gestrichen voll mit
Abrieb und das nach 5000 Kilometern, das glaubste doch selber nicht.
Was ist aus unserem schönen Deutschland geworden, nur noch Abkassieren und Bescheißen!
Eure Meinung dazu, würde mich gern Interessieren, vor allen Dingen das mit dem 1/4 Zollschlüssel. Ich fahr doch keine Harley!!!!!
Gruß Möps
Möps
 
Beiträge: 22
Registriert: 25.06.2017, 10:06
Postleitzahl: 96264
Land: Deutschland
Motorrad: K1300GT

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Chucky1978 » 08.03.2018, 21:41

Möps hat geschrieben:Hallo Biker!
Euer Beitrag über den Endantrieb hat mich Nächte lang nicht schlafen lassen! Meine K1300GT letztes Jahr mit 30000 Kilometer
gekauft. Der freundliche :D hat noch den Kundendienst, Wechsel aller Flüssigkeiten und Ventiele einstellen, durchgeführt.
Habe jetzt 35000 Kilometer auf der Uhr.
Also bin ich los geschossen und habe mir ein GL5, 75-W90, Syntetiköl besorgt.
Die Einfüllschraube war ganz schön fest geknallt, aber die Ablassschraube mein lieber Schwan ! 10ner Inbus zu groß, 8ter zu
klein denn der wollte überspringen. Rechtzeitig aufgehört und mit einem 1/4 Zoll weiter gemacht. Die Ablassschraube war genau
so fest geknallt. Nun ist ein hell gelbes Öl mit schwarzem Absatz herausgelaufen. Die Ablassschraube war gestrichen voll mit
Abrieb und das nach 5000 Kilometern, das glaubste doch selber nicht.
Was ist aus unserem schönen Deutschland geworden, nur noch Abkassieren und Bescheißen!
Eure Meinung dazu, würde mich gern Interessieren, vor allen Dingen das mit dem 1/4 Zollschlüssel. Ich fahr doch keine Harley!!!!!
Gruß Möps


Bei den HAGs ab 2007 weiß ichs zwar nicht, aber es sollte doch Torx sein, kein 6-Kant oder gar 4-kant. Kann mich da aber irren. Grundsätzlich sind aber von 4-Kant bis hin zu Torx alles Norm-Teile die in der Regel in jeder Werkstatt zu finden sind, auch wenn die ein oder andere Art mal mehr oder minder vertreten ist. Welche Schlüsselweite ist auch im Grunde irrelevant. BMW setzt auch 18er Schlüsselweiten ein, und ein Asiat setzt mehr auf Bsp. 14er als EU-Modelle als 13er. Aber das gehört zu jeder Grundausstattung eines Schraubers ob Freizeit oder Profi dazu. Das ist jetzt nichts Weltbewegendes sondern ich sag mal Werkstattalltag.

Ich könnte jetzt einen ROman wieder schreiben warum das was du da bemerkt hast so ist, und warum das "normal" ist. Ich halte es aber kurz.

Du hast scheiss gebaut. Warum? Du hast offensichtlich das Öl an einem kalten HAG abgelassen. Nur so kommt es zu den Schichtungen von altem und neuem Öl. Da ist auch kein Fehler beim vorherigem Ölwechsel passiert, das die evtl. es nicht bei kaltem HAG durchgeführt haben, aber selbst wenn, ist es unkritisch. Dieses von dir beschriebene Bild des Austretens des Öl kommt aber zu Stande, wenn das Öl/Bauteil nicht warm ist.

Zum Abrieb hab ich schon was geschrieben. Ohne Sichtung der Abriebsmenge sind Diagnosen unsinnig.Da gilt nur, im Auge behalten und auf Geräusche der Lager achten, was die Werkstatt oder der Schrauber im Grunde alle 10.000Km tun wird.
Natürlich kann es sein, das sich eines deiner Lager gerade anfängt aufzulösen. Haben Lager so ansich das mal zu tun. Nicht unruhig schlafen, sondern einfach alle 10.000 Km oder/und beim waschen/putzen der Felge auf Geräusche seitens der Lager hören
Gruß Ingo
Benutzeravatar
Chucky1978
 
Beiträge: 1293
Registriert: 28.07.2013, 12:13
Wohnort: Wittlich
Postleitzahl: 54516
Land: Deutschland
Motorrad: K1200S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Möps » 09.03.2018, 07:35

Hallo Ingo!
Danke für Deine Antwort.
Mein Tork wollte irgendwie nicht hineingehen in die Ablassschraube,werde mir mal eine Neue bestellen.
Zum Abrieb, kann ich nur sagen das es ganz schön viel nach 5000 Kilometern gewesen ist.
Fahre jetzt erst mal weiter bis zur Auflösung eines Lagers im Endantrieb. Geräusche kann ich noch keine Hören.
Wünsche eine gute Bikersaison.
Gruß Möps
Möps
 
Beiträge: 22
Registriert: 25.06.2017, 10:06
Postleitzahl: 96264
Land: Deutschland
Motorrad: K1300GT

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon Chucky1978 » 09.03.2018, 08:46

Möps hat geschrieben:Hallo Ingo!
Zum Abrieb, kann ich nur sagen das es ganz schön viel nach 5000 Kilometern gewesen ist.

Das ist halt immer so eine Sache von fernen zu sagen. Ich kannte jemanden (eher mehrere, die wollten das Getriebe erneuern, nur weil da etwas Glitzer im Öl war, und mein Vater der den selben Beruf hat wie ich, und als ich sagte das ich starken Abrieb habe (und da war das wirklich Öl was man in die Sprühpistole hineingeben können, und hätte einen PKW im schönsten Silbermetallic lackeren können) hat mich für verrückt erklärt nach dem Motto BMW geht nicht kaputt und dachte ich wäre ebenfalls so ein hypersnsibler Öldiagnostiker.
Daher bin ich da auch immer (mittlerweile zumindest) im Zwiespalt da man nie weiß, wie, ich sag mal, "erfahren" jemand mit Abriebsrückständen im Öl ist.

Man muss ja leider zugeben, das ein BMW HAG jetzt nicht zu den unsensibelsten Teilen gehört, aber vom ersten großen Span bis zu wirklich mahlendem Lager waren es bei mir 35-40.000 Km Unterschied. Auch kippen die ein oder anderen Leute gerne mal, weil sie was gutes tun wollen, diverse Additive mit rein, die sonst was anstellen können bzw das Ölbild stark ändern können.
Daher sind Geräusche für mich immer mehr Wert was eine Diagnose angeht, als empfundene Ölfarben. Gibt ja sogar Leute, die haben kein verständnis dafür, wenn Motoröl bereits nach 1000 Km wieder schwarz ist, und denken der Motor wäre defekt nur weil das Motoröl das tut was es tut
Gruß Ingo
Benutzeravatar
Chucky1978
 
Beiträge: 1293
Registriert: 28.07.2013, 12:13
Wohnort: Wittlich
Postleitzahl: 54516
Land: Deutschland
Motorrad: K1200S

Re: Ölwechsel im Endantrieb oder Kardan

Beitragvon chegetux » 07.04.2018, 15:14

Moin,

bin am Thema HAG auch gerade dran und da stellte sich mir folgende Frage:

Klappt ihr das HAG zusätzlich noch ab und schmiert den Zapfen zum Kardan???

BTW meine K12s ist BJ08 mit einfüll und ablöassschraube ohne Notwendigkeit des abklappens.
chegetux
 
Beiträge: 3
Registriert: 07.08.2017, 11:58
Postleitzahl: 38444
Land: Deutschland
Motorrad: K1200s

VorherigeNächste

Zurück zu K 1200 S - K 1300 S - Technik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste