Zylinderkopfdichtung defekt ?

Die Technik im Besonderen.

Re: Zylinderkopfdichtung defekt ?

Beitragvon Chucky1978 » 12.09.2017, 06:48

Ich verstehe braule auch.

Finde es zwar Schade das man "aufgibt" aber hätte ich 2013 das gewusst was ich heute weiß, hätte würde wäre ich heute auch eher Japaner am fahren. Wie ich immer in etwa sage, sind 95% der Wut auf die Marke BMW jedoch mehr die Wut auf sich selbst. Aus welchen Gründen diese Wut auch immer existiert. Ich behaupte, nicht nur bei mir wird es das was mit dem Label Made in Germany sein, was letztlich irgendwie zu Tage getreten, bzw. ins rechte Licht gerückt worden ist. Man denkt einfach es muss das beste sein, und man merkt dann doch, die Ingenieure haben das Studium auch nur abgebrochen und als Bachelor verlassen :mrgreen:
Und bevor jemand was sagt, mit Ingeneure ist natürlich insgeheim auch das Management gemeint..und die Kunden..und natürlich auch Papa der sagte an eine BMW kommt nie was dran..das ist deutsche Wertarbeit..

Wolfgang66 hat geschrieben:aber eine BMW hat mich noch nie stehen gelassen, oder eine größere Reparatur gekostet)


Mein Kollege wärt ne Yam FZR 1200 aus den 90ern. Er fährt damit nahezu jedes Jahr nach Schweden. Ihn hat die Kiste auch noch nie im Stich gelassen, und ne große Reparatur ist bei ihm das Wechseln des Kettensatzes.
Ein Nachbar hat ne Honda CBR. Die steht nur im Regen. Also meine BMW hat schon mehr nötige Reparaturen hinter sich, als seine 5 Jahr ältere, dabei habe ich sogar nur die Hälfte der Fahrleistung auf dem Tacho.
Also dieses Argument das eine BMW einen nicht im Stich lässt ist Grundvorraussetzung, da dies wohl jede Marke erfüllt. Fragt sich halt nur, wo setzt man den Maßstab bei einer BMW an.. Unter, bei, oder über den Japanern? Jede Marke hat so seine Eigenarten ganz klar. Aber man muss diese EIgenarten auch nicht schön reden und den Satz fallen lassen "Andere Marken aber auch", nur weil man weiterhin sich selbst sagen will, das sein Popo auf einem Premiumprodukt Platz genommen hat. Durch was anders ist es nicht zu erklären, das man als BMW-Besitzer abfällig über andere Marken herzieht... Außer es geht um Harley :mrgreen: oder Triumph..oder Suzuki, oder Bimota, oder Buell, oder Indian, oder Kawasaki, oder ..... :mrgreen:
Gruß Ingo
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Re: Zylinderkopfdichtung defekt ?

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Re: Zylinderkopfdichtung defekt ?

Beitragvon Vessi » 12.09.2017, 09:48

ist wahrscheinlich der preis für "die freude am fahren"...

die japaner setzten lieber auf veraltete, aber zuverlässlichere technik...
und lässt lieber bmw sich die finger verbrennen...
um dann 10 jahre später abzukupfern....
...107200 tolle km mit der K12s...und nun wird geboxt...Bild
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Re: Zylinderkopfdichtung defekt ?

Beitragvon bigsmartchopper » 12.09.2017, 15:54

braule hat geschrieben:@bigsmartchopper

Schönes 6 Jährigen Niveau .... Hab auch nicht mehr von dir erwartet :)
Scherzkeks plemplem


Fordere mich heraus und Du kriegst es. Ich habe 40 Jahre Erfahrung mit dummen Sprüchen zu Fremdfabrikaten.


>die einen lieben mich, die anderen hasse ich<
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Re: Zylinderkopfdichtung defekt ?

Beitragvon Chucky1978 » 12.09.2017, 16:14

Vessi hat geschrieben:ist wahrscheinlich der preis für "die freude am fahren"...

die japaner setzten lieber auf veraltete, aber zuverlässlichere technik...
und lässt lieber bmw sich die finger verbrennen...
um dann 10 jahre später abzukupfern....


Da fällt mir ein Witz zu ein :

BMW hat es 2008/2009 endlich geschafft eine neue Innovation in die Welt zu setzen, die natürlich nicht ohne Kinderkrankheiten war und evtl. noch ist. Man mochte es kaum glauben das es möglich war so etwas zu entwickeln, aber künftig wird es für Fahrer eines BMW möglich sein, nicht nur mit dem linken Daumen den linken Blinker zu betätigen. Nein sogar der rechte Blinker soll zuverlässig eingeschaltet werden können. BMW sah dies als Zeitgemäß an, und steigerte die Forschungsarbeit so imens, das man zusätzlich sogar mit dem selben Schalter den Blinker abschalten konnte. Da BMW-Fahrer im Schnitt zu der älteren bzw. konservativen Generation gehören, wurde diese neuartige Technik sehr schnell als "Teufelszeug" deklariert. Nicht selten hörte man von Festen, bei denen dieses neuartige Motorrad auf dem Scheiterhaufen angezündet wurde.
Ein BMW-Manager sagte darauf, das die konservative Gesellschaft auch diese Erneuerung auf kurz oder lang annehmen wird. Man könnte es sich mit dem Standort Deutschland nicht leisten, den Japanern die äußerst erfolgreich schon seid Jahrzehnten insbesondere in den mittleren Kubikzahlen den Markt beherrschen, und dem Privatkunden Technologien aus dem Rennsport anbieten, diesen Markt einfach zu zu überlassen. "Die Aufholjagd hat begonnen" sagte der Manager der BMW Group letztlich, und er versicherte, das spätestens im Jahr 2025 ein äußerst zuverlässiges Modell auf den markt gebracht werden könne, was die Asiatische Konkurrenz erblasen lassen wird. Die Redaktion meint hierzu, das er vermutlich das "Erblasen" auf den Gesundheitszustand der Asiaten abziehlt, der sich durch BMW´s Abgaswerte so entwickeln wird, sollte ein solches Fahrzeug dort angemeldet werden.
Wir sehen jedoch gelassen dieser Sache entgegen, da die Asiaten ohnehin einen großen Vorrat ein Staubmasken besitzen.
Calr Geissen, ein Hersteller von Gasmasken, erfreut sich schon jetzt über den Gewinn von Marktanteilen in den Asiatischen Ländern.
Gruß Ingo
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Re: Zylinderkopfdichtung defekt ?

Beitragvon Vessi » 12.09.2017, 16:23

dazu passt diese kleine geschichte,

"Hergebrannt von einer Q"
Hallo Leute,
ich habe mal aus dem mofler diesen schönen Text von Klaus Nägler hier herein kopiert!

Lorch/Rhein 17.08.00 - 17:00 Uhr Ortszeit:
Aufgrund defekter SPS und geilem Moppedwetter hält es den Verfasser dieser Zeilen nicht auf dem heimeligen Sofa. Streetsurfen mit 600er Monster ist immer noch besser als gar nicht fahren ! Kurz entschlossen wird sich in die Kampfmontur gezwängt, das Visier vom letzten Mückendreck gereinigt! Geplant sind ein paar "gemütliche" Runden über die Hausstrecke - dem legendären "Tal". An der Tanke wird kurz der Luftdruck überprüft, und ein bisschen Drückelchen abgelassen, man weiss ja nie was so alles passiert. Nachdem der Tank gefüllt ist, kann es losgehen. Die ersten Kehren gehen gut, die Monster prahlt zwar nicht mit übermäßig Leistung, aber man will ja eigentlich ein bisschen "Blumenpflücken"

Mainz 17.08.00 16:30 Uhr Ortszeit
Ein dem Verfasser bis dato unbekannter Q-Treiber macht sich ohne böse Absichten bereit,
von Mainz aus, seine abendliche Runde "Mopped"
zu drehen. Er plant eine flüssig zu fahrende Strecke, die ihn über Wiesbaden, Bad Schwalbach
in das Wispertal führen wird. Noch ahnt
niemand die im "Tal" lauernde Tragödie.

Lorch/Rhein, 17.08.00 - 17:30 Ortszeit:
Der Verfasser dieser Zeilen hat sich locker eingewedelt, und wie zur Selbstbestätigung
zieht man ein paar Metallstriche auf den Asphalt, hie und da streift das Knie sanft über das Teergemisch. Langsam und stetig wird die Performance erhöht.

Mainz/Bad Schwalbach 17.08.00 17:30 Ortszeit:
Der unbekannte Q-Treiber verläßt gutgelaunt die Bundesstraße Richtung Bad Schwalbach, setzt den Blinker links, und befährt beschwingt die Querspange die ihn zum hinteren Ende des "Tales" führen wird. Kurzfristig plant er, das "Tal" nicht in Richtung Lorch zu befahren, sondern sich den Spaß zu gönnen, der Wisper auf verwinkelter Straße
in Richtung Bad Schwalbach zu folgen.

Lorch/Rhein, 17.08.00 - 17:45 Uhr Orstzeit:
Der Verfasser fliegt auf der letzten Rille durch die rechts-links Kombination, um an der
Abfahrt "Dörscheid" die Monster zu drehen und den Heimweg einzuschlagen. Die Monster reißt mit Auspuff und Rasten den Asphalt auf, die Knieschleifer werden malträtiert - kurz:
Man bewegt sich auf der allerletzten Rille!

Mainz/Lorch, 17.08.00 - 17:43 Orstzeit:
Der Kuhtreiber erreicht die Abfahrt "Dörscheid" und sieht einen "Gestörten" aus der Kurvenkombination geflogen kommen, und den Blinker setzen.

Mainz/Lorch, 17.08.00 - 17:48 Orstzeit:
Durch leichtes Kopfnicken begrüßen sich die beiden Motorradfahrer. Ein leichtes Blitzen in den Augen des Q-Treibers, läßt den Verfasser zu einem, für ihn verhängnisvollen Schluß kommen: "Der will´s wissen!" Innerhalb weniger Sekundenbruchteilen wird abgewogen: 600ccm gegen 1100ccm, Monsterfahrwerk gegen Telelever - PLUS geniale
Ortskenntnisse !!! DAS könnte klappen. Erst jetzt sieht der Verfasser, daß der Q-Treiber nicht unbedingt zur Gilde der Warmduscher zu zählen ist - angeschliffene Pads senden ein erstes Warnsignal aus. Diese werden tunlichst mißachtet, und sich abwartend hinter dem Q-Treiber eingereiht. Sicherlich, die eingeschlagene Richtung ist arges Winkelwerk, aber eine BMW ? PAH!!

Lorch/Mainz 17.08.00 - 17:50 Ortszeit:
Um es gleich vorwegzunehmen: Was jetzt folgt ist eine Trainerstunde für den Verfasser dieser Zeilen. Die ersten Meter werden leicht wedelnd unter die Räder genommen. Eine langgezogene Links bietet sich monstermäßig für den finalen "Abschuß" an. Also kurz den Abstand etwas vergrößert, Anlauf nehmen, und (geplant) mit vollem Speed dem Q-Treiber außen den Garaus gemacht!

Doch was ist das?? Die Q samt Treiber scheint Flügel zu bekommen, und was noch viel schlimmer ist, der Fahrer verlagert sein Gewicht leicht auf die kurveninnere Raste, der Arsch bewegt sich ebenfalls in Richtung Kurve. Sollte der etwa ?!?! NIEMALS das kann nicht sein!!

Bedingt durch den Anlauf gelingt es die Monster am Hinterrad der Q zu halten. Der Q-Treiber beherrscht sein Handwerk. Fast zeitgleich mit den Zylindern schleifen seine Kniepads über den Asphalt und funken die Schräglage in dessen Hirn. Ein perfektes Zusammenspiel!

So langsam ahnt der Verfasser, daß es hier was auf die Locken gibt - hier ist nicht einer der Klapphelm bewährten Opas am Werk - hier sitzt ein Könner am beheizten Gasgriff - Scheisse - wo doch das Fernsehprogramm eigentlich gar nicht so schlecht gewesen wäre.

Die Perforation im Lederkombi stellt als erstes den Dienst ein, der sich bildende Schweißfilm auf der Stirn, läßt den Vollvisierhelm ins Gesicht rutschen. Die Augen sind weit aufgerissen und der Mund formt unhörbare Worte!

Der Q-Treiber kennt jedoch kein Mitleid. Mit
traumwandlerischer Sicherheit werden die engen Kehren genommen, während der Verfasser die Monster melken muß. Jeder Zentimeter Gaszug werden genutzt, um das letzte aus dem Motor zu holen, das HangOff wird extremer, um ein frühzeitiges Aufsetzen der Teile zu verhindern.

ALL DAS NUTZT nix - der Abstand zur Q wird größer und größer. Die einzige Hoffnung, daß ein spazierenfahrendes Auto den Vortrieb der Q bremsen könnte, erweist sich als Trugschluß. Kein Auto, kein Mitleid - die Demontage hat begonnen.

Erste Tränen der Enttäuschung in den Augen des Verfassers trüben den klaren Blick auf die Straße. In den Mundwinkeln bilden sich die ersten Schaumflocken, und die Augen zeigen eine deutliche Rötung. Süßlicher Geschmack ist der Beweis dafür, daß der Verfasser sich, Gift und Galle spuckend, die Unterlippe blutig gebissen hat.

Der Q-Treiber beherrscht auch das Spiel mit dem Ego perfekt. Was bisher ein fairer Kampf gewesen war, wird nun zum persönlichen Einzelschicksal zelebriert. Rote Rücklichter verkünden, daß der Q-Treiber seine Bremse betätigt, um den Verfasser
auflaufen zu lassen. Am Helm ist zu erkennen, daß der Fahrer kurz in den Rückspiegel schaut. Ohne jede weitere Regung hebt er kurz die rechte Hand, winkt gönnerhaft, und verschwindet auf Nimmerwiedersehen im Winkelwerk !!

Mainz, 17.08.00 - 18:30 Ortszeit:
Der Kuhtreiber ist wieder zu Hause. Auf die Frage seiner Frau, ob er sich nach der Fahrt duschen möchte, antwortet er: "Nö laß mal Liebling, ich bin ja nur spazieren gefahren - bin nicht verschwitzt!"

Lorch/Rhein 17.08.00 irgendwo im Tal 18:10 Ortszeit:
Der Verfasser dieser Zeilen steht noch immer fassungslos neben seiner Monster. Die Reifen sind blau angelaufen, an den Flanken haben sich Knubbel gebildet. Nachdem drei Zigaretten in den zittrigen Händen keinen Halt gefunden haben, kann die vierte Zigarette endlich halbwegs normal zwischen die Lippen geführt werden. Verstohlen wird kontrolliert, ob auch niemand den ganzen Vorgang beobachtet hat.

Lorch/Rhein 17.08.00 irgendwo im Tal 19:30 Ortszeit:
Die mittlerweile unruhig gewordene Ehefrau des Verfasser hat sich mit dem Auto auf die Suche gemacht. Sie findet ihren Mann, auf der Leitplanke sitzend, mit stierem, leeren Blick die Monster anstarrend, völlig depressiv vor. Weiße Ränder von den Augen in Richtung Backe verlaufend, sprechen eine deutliche Sprache - der Mann hat geweint.

Auf der Erde, zwischen den Füßen liegen eine zerknüllte Zigarettenschachtel und 10 halbfertig gerauchte Kippen. Das Haar hängt strähnig vom Kopf herab. Selbst die zärtlichsten Worte finden keine Antwort.

Lorch/Rhein 17.08.00 23:50 Ortszeit:
Die Monster wurde mit dem Anhänger von Freunden in die heimische Garage verfrachtet. Der Verfasser dieser Zeilen ist immer noch nicht ansprechbar. Die Ehefrau möchte jedoch den nächsten Tag abwarten, bevor ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wird.

Lorch/Rhein 18.08.00 irgendwo im "Tal" 05:30 Ortszeit:
Leichte Nebelschwaden künden vom herannahenden Tag. Die Luft riecht würzig, die Amsel singt ihr morgendliches Lied. Irgendwo an einer Leitplanke bläst der Wisperwind eine zerknüllte Zigarettenschachtel in den Straßengraben - und verteilt 10 halbgerauchte Kippen über die gesamte Breite der Straße.


winkG
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Re: Zylinderkopfdichtung defekt ?

Beitragvon Chucky1978 » 12.09.2017, 16:45

ThumbUP

Du hast nur vergessen das alter der Fahrer zu erwähnen ;-)

Mit anderen Worten der 600er Fahrer war ein 20jähriger, der das Präzise fahren mit Gas und schalten noch nicht wirklich erlernte, während der Q-Treiber nach Jahrzenten Japanern, sich die Riester nun hat auszahlen lassen und sich eine BMW zulegte :-)

Von anderer Seite gibt´s deine Geschichten natürlich auch... Hier auf YT das selbe mit einer Story von einer Fähre nach Great Britan.. Jogurtbecher gegen Kofferriesen
https://www.youtube.com/watch?v=yNP01sfPCLQ
Minute 16:00
Gruß Ingo
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Re: Zylinderkopfdichtung defekt ?

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Beitragvon Wolfgang66 » 12.09.2017, 16:53

ThumbUP winkG clap smoke

Egal, welche Motorräder!!! Aber lustig. Fast wie im richtigen Leben, gell?
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