K 1600 geht aus

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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon Tourenfahrer » 23.08.2017, 06:17

Hallo Thomas,

meiner Meinung nach ist dieser Zweizeiler an Frechheit nicht mehr zu überbieten.
Von daher ist der Gang zu einem Rechtsanwalt das einzig richtige was man machen kann.


Ich glaube in einem solchen Fall sind neben deiner Chefin noch andere Zeugen nicht so ganz schlecht

Das wir spannend bleiben.
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Re: K 1600 geht aus

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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon topolino_rosso » 23.08.2017, 09:06

gifhouse hat geschrieben:Der Motor ist in einer hängenden Kehre im zweiten Gang am Kurvenausgang von selbst ausgegangen was letztendlich zum Sturz geführt hat... am Motorrad ist nur Plastik zu Bruch gegangen und ja, Sie läuft noch.
Meine Frau hat allerdings eine Verletzung der Kreuzbänder im Knie erlitten.


Herzlichstes Beileid, beste Wünsche zur Genesung und insbesondere auch zur psychologischen Verarbeitung dieses Schreckens!

Zum Verhalten von BMW erübrigen sich weitere Kommentare. Ausser dass man in diesem Forum Ähnliches leider schon öfter gelesen hat.

Beste Grüsse
Hans
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon JustMe » 23.08.2017, 09:30

Mal ganz unemotional.

Nein, die Reaktion des Händlers ist überhaupt keine Frechheit, sondern eine ganz normale und auch verständliche Reaktion.
Jeder von uns "auf der anderen Seite des Schreibtischs" würde genau so handeln.
Da man nie weiss wie sich ein solcher Fall entwickelt, muss man aufgrund der rechtlichen Situation (zumal es zu Personenschaden kam) erst einmal so reagieren.

Der Kunde beanstandet einen Fehler
- Motorrad geht in einer Kehre von selbst aus

--> Diese Aussage mal ohne die Kenntnis der Person "Thomas B." sondern von "Bert H. aus dem Cruiserforum" getätigt und schon hören wir ganz andere Kommentare ...

Das erging dem einsamen Rufer im Honda Forum, der laut seiner Aussage die Kupplung bei 12.000Km nicht selbst geschrottet hatte, genau so.


Der Händler ist mit einem Fehler konfrontiert, der in der ersten Reaktion auf einen Fahrfehler schliessen lässt.
Warum sollte ein Motor einfach so ausgehen?

Da es aber trotzdem so ist und ein Fahrfehler ausgeschlossen werden kann (was wir so voraussetzen, da wir Thomas B. ja kennen. Bei anderen Personen die wir nicht kennen kämen wir eventuell zu einer anderen Bewertung) muss entsprechend ein technischer Fehler vorliegen.

Erste Massnahme: Fehlerspeicher auslesen.
Das ist Standard und auch die erste Massnahme um zu prüfen ob ein diagnosefähiges Bauteil einen Fehler gemeldet hat.
Schön wäre es gewesen, wenn ein permanenter oder auch intermittierender Fehler mit EIntrag vorlgelegen hätte.
Dies erleichtert die Fehlersuche immens.

Da dem so nicht ist (und nun beginnt m.E: erst die berechtigte Kritik an der Werkstatt) häten weitere Diagnosearbeiten erfolgen müssen. Die Untersuchung von intermittierenden elektrischen Fehlern an modernen Fahrzeugen ist kompliziert und aufwendig.
Hierzu bedarf es der Ausstattung (Pflicht bei BMW Werstätten), Ausbildung und am besten noch Erfahrung im Umgang mit solchen Fehlern.
Gerade diese Erfahrung ist heute aufgrund der sehr hohen Qualität der Fahrzeuge häufig nicht mehr verfügbar. Fehler dieser Art treten einfach zu selten auf.
Da nutzen keine noch so modernen Tools oder "symtombasierte Fehlersuche". Hie rist "Know-how" gefragt.
Keine Diagnose nach "Schema F".

Und da mag das Problem liegen.
Man hat nichts gefunden. Sieht den Fehler beim Fahrer und "schützt sich" rehctlich mit der o.g. Aussage ab.
Passiert 1000 fach am Tag in den 38.000 Werkstätten in Deutschland.

Mutmassung:
Das Know-how liegt nicht vor
Der aufwand ist zu hoch
Man hat nicht alle möglichen Mittel ausgeschöpft
Eventuell keine Hilfe aus München angefordert

Thomas hat m.E. alles richtig gemacht.
In seiner unaugeregten Art alles versucht zu klären und aufgund der Tatsache, dass die Sache nicht nach seinen Vorstellungen geregelt wurde, nun rechtlichen Beistand eingefordert.

Wie gesagt. Emotionslos gesehen ein "ganz normaler Vorgang".

Hoffen wir, dass es für Thomas "gut ausgeht".

Gute Besserung an deine Frau :D

Gruß

Harald
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon gifhouse » 23.08.2017, 10:20

Hier muss man noch dazu sagen, dass dieses Schreiben nicht aus der Verantwortung meiner Niederlassung kommt.
Im Gegenteil, hier hat man die Angelegenheit Ernst genommen und sehr Kundenorientiert gehandelt ist aber in solchen Fällen Weisungsgebunden. Von dort aus wurde die Angelegenheit auch als Puma nach München gemeldet, die dann auch ohne das Fahrzeug jemals selbst gesehen zu haben diesen Zweizeiler veranlasst haben.

Da ich aus den Erfahrungswerten meiner jetzt dritten K16 weiß wie es sich anfühlt wenn diese untertourig läuft, bzw. was Sie kann bzw. was sie nicht kann... kann ich einen Fahrfehler ausschließen. Losgelöst wäre hier dann die Option 1. Gang noch verfügbar gewesen. Wenn aber auf der Grundlage eines nicht laufenden Motors kein Zug mehr da ist, nutzt diese Option auch unter Verwendung des Schaltassi nichts.

Losgelöst ist die getroffene Aussage als rechtlich verbindliche Aussage zu werten... das die vorliegende
Problematik NICHT auf der Grundlage eines technischen Fehlers zustande gekommen ist und folgerichtig dieses Problem in der von mir beschrieben Art aus technischer Sicht in der Zukunft nicht mehr auftreten wird.
Ein fahren mit dem Fahrzeug technisch bedingt also gefahrlos möglich ist.

Sollte es anders kommen ist die Lösung eines vielleicht dann viel größeren Problems in der direkten Verantwortung des Herstellers zu suchen.

Sicherlich wird man auf Seiten BMW zu erst versuchen das ganze abzuwiegeln...
hier wäre die Aussage -- Bär du kannst nicht fahren -- in Verbindung mit ,,fundierten Aussagen" dann aber die bessere Wahl gewesen. So wie es aussieht ist die Faktenlage aber eine andere, die dem Kunden nicht so ohne weiteres mitgeteilt werden kann, darf, soll. Oder warum sonst verweigerte man mir bis Dato die Aufschlüsselung der angeblich vorliegenden Fakten?
Zuletzt geändert von gifhouse am 23.08.2017, 10:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon Vessi » 23.08.2017, 10:48

ich vermute, dass du in der beweispflicht bist...?

und das dürfte dir wohl kaum (nicht) gelingen...
und bmw wird alles aufbieten, weil das ganze sonst ein präzedensfall wird,
wodurch praktisch jeder, der sein moped hinlegt behaupten wird,
dass der motor ausgegangen ist...

spar dir den ärger und nerven und nimm das als "dumm gelaufen" hin...

weiterhin dir und deiner frau alles gute, thomas!
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon gifhouse » 23.08.2017, 11:20

Hans
mir geht es nicht darum die paar Plastiktrümmer auf kosten von BMW austauschen zu lassen...
Hier geht es aus meiner Sicht um eine potentielle Gefahr, die immer wieder auftreten könnte...
Eine fundierte Aussage mit genaueren Informationen zu der aus Sicht von BMW bestehenden Faktenlage darf man hier dann sicherlich erwarten. Erhält man diese nicht, muss eben an anderer Stelle für die Klärung gesorgt werden.

das hat nichts mit "Dumm gelaufen" zu tun
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Re: K 1600 geht aus

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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon Vessi » 23.08.2017, 11:28

aus der sicht von bmw sieht die faktenlage so aus,
dass schlicht und einfach kein fehler vorhanden ist. (punkt)

und nu?... cofus
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon gifhouse » 23.08.2017, 11:33

Vessi hat geschrieben:aus der sicht von bmw sieht die faktenlage so aus,
dass schlicht und einfach kein fehler vorhanden ist. (punkt)

und nu?... cofus


wenn den danach gesucht worden wäre... was faktisch aber nicht passiert ist, könnte man das so akzeptieren.

Das Auslesen des Fehlerspeichers als solches reicht für diese Aussage nicht aus. Es gab genügend bauteile im lauf der letzten Jahre die auch ohne Fehlerspeicher Eintrag zu massiven Problemen geführt haben.
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon Vessi » 23.08.2017, 13:10

gifhouse hat geschrieben:
Vessi hat geschrieben:aus der sicht von bmw sieht die faktenlage so aus,
dass schlicht und einfach kein fehler vorhanden ist. (punkt)

und nu?... cofus


wenn den danach gesucht worden wäre... was faktisch aber nicht passiert ist, könnte man das so akzeptieren.

Das Auslesen des Fehlerspeichers als solches reicht für diese Aussage nicht aus. Es gab genügend bauteile im lauf der letzten Jahre die auch ohne Fehlerspeicher Eintrag zu massiven Problemen geführt haben.


das mag alles sein...
trotzdem mußt du beweisen, dass der sturz durch ein absterben des motors verursacht wurde,
und nicht durch einen fahrfehler... ;-)

das blöde ist einfach, dass probleme durch schalter usw. reproduzierbar sind...
in deinem fall aber nicht...
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon gifhouse » 23.08.2017, 14:19

Na ja... warten wir es ab cofus
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon Relaxer » 23.08.2017, 22:00

Hallo Thomas,

hoffentlich geht es deiner Frau inzwischen besser! ThumbUP
Die Trümmer, na ja, ist ärgerlich aber wie du schriebst, ist nicht das primäre Problem.

Und die Maschine ist bisher gut gelaufen?
Da bleibt einem bei jeder gemütlich gefahrenen Kehre ein ungutes Gefühl.
So einen Gedanken hatte bestimmt jeder schon mal, "Wenn die jetzt ausgeht, liege ich".
Ich schon oft.

Da man vermutlich beim Konzern nicht weiter kommt,

bleibt doch vermutlich nur jemand der die Maschine verkabelt
und bei der Fahrt auf elektronische Spurensuche geht.
Hoffentlich findest du jemanden der dies kann und wer weiß,
möglicherweise helfen diese Ergebnisse dann doch noch gegen den Konzern (Bisschen träumen darf man ja).


Also nun wünsche ich dir viel Erfolg bei der Fehlersuche und nochmal gute Besserung für deine Frau.



Gruß Olaf
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon Relaxer » 26.08.2017, 12:08

Hallo Thomas,

bis du bei der Fehlerdiagnose weitergekommen?
Habe da mal in unserer Bedienungsanleitung nachgeschaut und dies gefunden.

Zitat:

Besondere Situationen
Mit zunehmender Schräglage wird das Beschleunigungsvermögen gemäß der physikalischen Gesetze immer stärker eingeschränkt. Aus sehr engen Kurven heraus kann es dadurch zu einer reduzierten Beschleunigung kommen.
Um ein durchdrehendes bzw. wegrutschendes Hinterrad zu erkennen, werden unter anderem die Drehzahlen von Vorder und Hinterrad verglichen und die Schräglage berücksichtigt.
Werden diese Werte über einen längeren Zeitraum hinweg als unplausibel erkannt, wird ein Ersatzwert für die Schräglage verwendet bzw. die DTC-Funktion ausgeschaltet. In diesen Fällen wird ein DTC-Fehler angezeigt. Voraussetzung für eine Fehlermeldung ist die abgeschlossene Eigendiagnose. Bei folgenden ungewöhnlichen Fahrzuständen kann es zu einer Fehlermeldung des BMW Motorrad DTC kommen.

Ungewöhnliche Fahrzustände:
Fahren auf dem Hinterrad (Wheely) bei deaktiviertem DTC über einen längeren Zeitraum. Auf der Stelle drehendes Hinterrad bei gezogener Vorderradbremse (Burn Out). Warmlaufen auf einem Hilfsständer im Leerlauf oder mit eingelegtem Gang.

Verliert das Vorderrad bei extremer Beschleunigung den Bodenkontakt, reduziert das DTC das Motormoment, bis das Vorderrad wieder den Boden berührt.

BMW Motorrad empfiehlt in diesem Fall, den Gasdrehgriff etwas zurückzudrehen, um schnellstmöglich wieder in einen stabilen Fahrzustand zu kommen.
Auf glattem Untergrund sollte der Gasgriff niemals schlagartig vollständig zurückgedreht werden, ohne gleichzeitig die Kupplung zu ziehen. Das Motorbremsmoment kann zu einem rutschenden Hinterrad und damit zu einem instabilen Fahrzustand führen. Dieser Fall kann durch das BMW Motorrad DTC nicht kontrolliert werden.

Zitat Ende

Kann es möglicherweise sein das dein Vorderrad den Bodenkontakt verlor, DTC reagierte und weil die Drehzahl niedrig war der Motor abgestorben ist?

Du schreibst:
"Der Motor ist in einer hängenden Kehre im zweiten Gang am Kurvenausgang von selbst ausgegangen, was letztendlich zum Sturz geführt hat."


Dies ist immerhin eine Erklärung und dein Bergepanzer hätte keinen Defekt.


Gruß Olaf
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon gifhouse » 27.08.2017, 22:21

nein kann nicht sein.. Räder waren beide auf dem Boden
der Motor war bis zur Fehlfunktion am Gas.... und ist ohne Vorwarnung aus gegangen
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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon Relaxer » 27.08.2017, 23:45

Wenn es so ist hoffe ich mal auf einen guten Ausgang bei deinem weiteren Vorgehen.

Gruß


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Re: K 1600 geht aus

Beitragvon Chucky1978 » 28.08.2017, 01:21

Ich versuche gerade in Gedanken nach zuspielen, wie es möglich sein soll, das ein absterbender Motor im Kurvenausgang zum Sturz führt.

BMW scheint es wie mir zu gehen.

Nicht das es nicht dadurch passiert ist, und ich stelle mich nur ungern vor BMW aber für mich sind Fakten gerade

Kurvenausgang = Bereits am aufrichten oder gar schon aufgerichtet
Hängende Kehre = Eigenantrieb durch rollen dadurch, eher unwahrscheinlich plötzlicher Stillstand durch den Widerstand Motor/Getriebe

Für mich hört sich das im ersten Moment mehr nach Panik und unkonzentrierter Fahrweise an.

Vielleicht wurde die Beschreibung des Unfallhergangs vielleicht einfach nur unglücklich gewählt, so das wirklich nur ein Fahrfehler in Betracht gekommen sein kann.

ich versuche nur gerade die Argumentation von BMW nachzuvollziehen, und naja.. ich kann es ohne viel nachzudenken. Das ein Sturz möglich ist dadurch ist keine Frage, aber vom kurzen Text her würde ich auch eher erstmal auf Fahrfehler tippen und schauen ob man das Gegenteil beweisen kann.

Nichts für ungut. Ich behaupte nicht das du unrecht hast, aber es fällt doch sehr leicht BMW recht zu geben.

Mir ist allerdings auch schon mal der Motor in einer scharfen hängenden Kurve ausgegangen und das kurz oder sogar am Scheitelpunkt. Ich war weit weg von einem Sturz, sogar noch als ich dann die Kupplung zog nach dem ersten "Häh-Moment"
Deswegen fällt mir es auch nicht schwer BMW hier eher zu verstehen.
Wenn die Geschwindigkeit recht gering mit guter Schräglage und die Kurve steigend wäre, dann würde man vermutlich sehr schnell stürzen durch den recht abrupten stillstand
Gruß Ingo
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