Modell wechseln

Die K1600B - K1600GT + K1600GTL + K 1600 Grand America im allgemeinen.
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Re: Modell wechseln

Beitragvon inspektorgagetto » 21.05.2024, 11:11

Meine Frage bezüglich des Fahrwerks hat sich zwischenzeitlich erledigt. Ich habe die Antwort in einem anderen Beitrag gefunden. Tricks sind hier offenbar nicht mehr möglich. Laut dortiger Info wird von 40 Grad mit Sozia berichtet. Da hier die "Angstnippel" wohl noch vorhanden waren, wären ja evtl. ohne diese (Demontage oder Verschleiß) auch bis ca. 45 Grad möglich, wobei - je nach Fahrbahnwölbung oder Bodenwellen dann die Auspuffblende bzw. LED Zusatzscheinwerfer leichte Kratzspuren erleiden könnten. Schade ist das zwar schon. Ich denke aber, das sollte für 95 % der Fahrsituationen absolut ausreichend sein und wäre daher aus meiner Sicht daher kein Ausschlusskriterium. Wann findet man schonmal Straßen wie auf Sardinien ;-) ?
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Re: Modell wechseln

Beitragvon inspektorgagetto » 01.06.2024, 11:32

Kleine Nachfrage zum Dynamik ESA. In einem Erklärvideo wurde an einer GS demonstriert, dass man das Fahrwerk sehr wohl zwischen Auto, Min und Max umschalten kann. wenn man die Auswahltaste gedrückt hält. Auch war hier klar erkennbar, wie das Heck bei Max hochgefahren ist. Wenn das bei der aktuellen K genauso funktioniert. Sollte auch hier der Trick mit der Schräglagenfreiheit funktionieren. Oder geht dies nur bei der K1600 nicht?
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Re: Modell wechseln

Beitragvon mtom » 12.06.2024, 12:52

@ inspektorgagetto

Hallo in die Runde,
ich hänge mal eine Aufzeichnung der GT an. In der Handywelt wird ja alles mitgeschnitten.
Das war auf Sardinien auf der SS125 von Dorgali bis zur Passhöhe und dann wieder zurück. Hat Spaß gemacht.
Die Angstnippel sind noch da und ich war alleine mit Gepäck und Topcase unterwegs. Das Fahrwerk war auf Komfort
eingestellt.

Schöne Grüße aus dem Weserbergland
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Re: Modell wechseln

Beitragvon inspektorgagetto » 12.06.2024, 21:02

47 Grad klingt doch schon ganz ordentlich. Und die Angstnippel sind noch dran? Dann ginge ja auch noch was ;-) Bist Du denn mit der EU5 zufrieden? Man liest ja hier im Forum diverse Klagen über hohe Verbräuche, das Navi und das Fahrwerk. Dynamik und Komfort geht doch immer noch gleichzeitig? Gruß vom Frank.
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Re: Modell wechseln

Beitragvon mtom » 13.06.2024, 11:01

Guten Tag,

einen habe ich noch, siehe Bild und ja sie sind noch dran.
zu deinen Fragen:
Ich bin mit der K zufrieden, es ist meine dritte. Der Motor ist meiner Meinung nach etwas agiler als beim 2017 Model. Ich habe dann das Motorsteuergerät optimiert (Kaltstartproblematik). Jetzt ist es wie es sein muß.
Der Verbrauch ist zur Zeit bei ca. 6,0 l, bei der 2017er bin ich mit ca. 5,6 klar gekommen. Da ich auf Sardinien war, ist der Verbrauch noch nicht soweit runter gekommen. Ich denke aber, da geht noch was nach unten.
Mit dem Navi hatte ich so meine Schwierigkeiten, man muß sich erstmal intensiv damit beschäftigen. Zur Planung benutze ich Kurviger und übertrage dann auf die BMW APP. Das funtioniert sehr gut. An den Feinheiten muß ich noch ein wenig feilen. Eine ordentliche Dokumentation über die BMW APP mit den ganzen Einstellungen habe ich noch nicht gefunden. Deswegen geht nur ausprobieren. Das ist ein wenig nervig. Beispiel: welche Funktion hat die Einstellung der Pausenzeiten?
Das Fahrwerk ist für mich gut, ich fahre in der Regel auf Road. Man kann den Motor auf Dynamic einstellen und das Fahrwerk auf Road fahren. Die Beladung ist auf Automatik eingstellt, eine zweite Option ist Min. Habe ich aber noch nicht ausprobiert.
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Re: Modell wechseln

Beitragvon inspektorgagetto » 13.06.2024, 20:50

Danke für deine Antwort. Leider sind in diesem Forum nur sehr wenige Besitzer von EU5 Fahrzeugen, ober sie möchten ihre Erfahrungen einfach nicht teilen. Ich hatte gerade das Glück eine EU5 ausgiebig auf meiner Hausstrecke fahren zu können und im Anschluss zum Vergleich direkt mit meiner. Vieles was ich bisher gelesen habe, trifft wohl zu. Sie ist merklich leiser als die EU3, insbesondere was das heisere Fauchen angeht. Grundsätzlich finde ich den Klang aber noch ok. Beim Beschleunigen geht das schon was. Schön sportlich und flink. Allerdings ist sie unter 3000 kraftloser. Wo mein altes Moped im 6ten schon munter anzieht, braucht der neue etwas. Aber warum? Bei dieser Drehzahl kann es doch nicht um die Lautstärke gehen? Kann man da auch was "mappen" ich dachte schon, die Übersetzung wäre anders - ist sie aber nicht. Der neue Motor selbst läuft aber schön weich und das Getriebe sowie der Shifter funktionieren gut. Das zweite was leider auch zutrifft, ist das Fahrwerk. Grundsätzlich schön stabil und Road ist auch ganz ok - aber nicht so komfortabel wie das alte "komfort". Bei heftigen Bodenwellen ist schnell die Grenze erreicht. Es stehen ja wirklich nur Road und Dynamik zur Verfügung. Das ist arg wenig Auswahl. Das Navi konnte ich nicht testen. Dafür hätte ich ja alles einrichten müssen. Am meisten gibt unterm Strich bisher die Sache mit dem fehlenden Schub unter 3000 zu denken. Mein altes Schätzchen wirkt hier einfach viel stärker und kerniger. Es wäre wirklich schön, wenn sich da was machen ließe. Und es wäre auch schön und hilfreich, wenn mehr Besitzer der EU5 ihre Erfahrungen teilen würden.
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Re: Modell wechseln

Beitragvon LuK » 14.06.2024, 07:57

Meine erste K16 war eine Baujahr 2018 mit Euro4. Damit hatte ich natürlich nicht den unmittelbaren Vergleich zur Euro3-Version, die ja allgemein als die wirkliche 160 PS Variante gilt. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass die Euro-4-Zulassung leider nur mit einer Leistungsreduzierung erreicht wurde. So wirklich in die Öffentlichkeit ist das nie gekommen, 160 PS stand immer noch in den Prospekten, man musste 160 PS bezahlen, hat aber nie 160 PS bekommen. Jetzt habe ich eine Euro5-K16 und habe tatsächlich das Mehr an Leistung spüren können! Euro-5 gab es wiederum nur mit dieser lästigen, erhöhten LL-Drehzahl, was mich dazu bewog, das Mapping entsprechend anpassen zu lassen. Das Fahrwerk betreffend, muss man einfach zur Kenntnis nehmen, dass in einem Motorrad für 500 kg Gesamtzulassung mit einem technisch vertretbaren, platzmäßig machbaren und bezahlbaren Aufwand nicht die große Spreizung von bequemer Sänfte bis hin zum Sportfahrwerk umsetzbar ist. Auf den Puckelpisten hier im Vogtland wünsche ich mir auch eine weichere Option bei den Einstellungen oder jetzt eben von der automatischen Dämpfungsanpassung. Aber die K16 ist als Reisedampfer konzipiert und damit bewegt man sich in den meisten Fällen auch auf entsprechend guten Straßen. Für mich ist es einfach eine geniale Maschine hinsichtlich Design, Wetterschutz, Gepäckmöglichkeiten und auch mal „Wolf im Schafspelz“ spielen zu können!


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Re: Modell wechseln

Beitragvon Diesöl » 14.06.2024, 08:40

Na, gerade beim Fahrwerk wünschte ich mir eine Geländeeinstellung, also mehr Federvorspannung für Bodenfreiheit mit weicher Dämpfung, es sollte doch wirklich kein Problem sein, mehrere Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, die benötigten Komponenten sind doch alle schon drin. cofus

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Re: Modell wechseln

Beitragvon inspektorgagetto » 15.06.2024, 15:46

Na ja, für Buckelpisten ist die K1600 sicher falsch. Mann kommt zur Not und ganz langsam und vorsichtig auch über Schotterwege oder unfertige Baustellen - aber Spaß ist anders. Auf normalen Straßen hingegen ist die GT schon eine Macht. Ich bin in der jüngeren Vergangenheit auch eine Multistrada V4 und auch die 1300 GS gefahren, mit denen das schon eher ginge. Auf der Straße bleibt ist K1600GT allerdings meiner Meinung nach das Mittel der Wahl. Da meine Eindrücke von der Probefahrt noch frisch sind, möchte ich diese hier teilen. Kommentare von anderen Probefahren und Besitzern sind ganz herzlich willkommen.

Die von mir gefahrene EU5 ist durchaus in allen wesentlichen Dingen weiter entwickelt worden. Das Getriebe lässt sich deutlich besser schalten. Der Quickshifter funktioniert gut. Das Fahrwerk funktioniert auf normalen und etwas schlechteren Straßen sehr gut, kommt aber auf richtigen Buckelpisten an seine Grenzen. ROAD funktioniert meiner Meinung nach aber grundsätzlich ganz gut. Insgesamt scheint mir die EU5 sehr sportlich abgestimmt zu sein. Der Klang hat durch EU5 natürlich gelitten - weiß aber gerade beim hochdrehen durchaus noch zu gefallen. Das Patchen/ blubbern beim Verzögern ist leider komplett weg. Optisch gefällt mir der dezente Feinschliff an der EU5 ganz gut. Auch das Schwarz gefällt mir sehr gut. Das Windschild hätte man anpassen dürfen, das in Serie immer noch viel zu laut ist. Aber da gibt es ja Lösungen. Das Display sieht modern aus, zeigt aber auch keine anderen Infos als bisher. Im Gegenteil ist ja z.B. der Drehzahlmesser bei der Navifunktion weg. Die Menge an Infos war meiner Ansicht nach vorher größer. Dafür ist es jetzt aufgeräumter. Ist also mehr was für`s Auge. Das Navi selbst scheint ja Geschmacksache zu sein. Davon konnte ich mir selbst leider kein Bild machen. Der Händler hat davon aber geschwärmt. Immerhin kann man die Induktion mit einem Ladepad selbst nachrüsten. Die Lautsprecher habe ich mit DAB Radio getestet - und die waren ab 60 kmh bei voller Lautstärke schon unhörbar leise, also unbrauchbar. Das scheint mir also eher ein Rückschritt zu sein - und die Alten waren schon zu leise. Zu 95 Prozent nutze ich zwar die Helmlautsprecher, aber wenn man dafür bezahlt, sollte es doch auch einen Sinn machen? Oder kann man das vielleicht noch irgendwie lauter machen? Der höhere Leerlauf beim Anlassen ist zwar nicht so doll - aber das ist eine Sache von Sekunden. Das wäre mir persönlich somit eigentlich egal, wenn es dem Motor nicht schadet. Was mich also am ehesten stört, ist das Ansprechverhalten des Motors unter 3000 Umdrehungen. Man merkt das direkt beim Losfahren. Die EU3 geht ab Standgas vorwärts - und das tut die EU5 leider nicht. Beim Anfahren kann man ja einfach etwas mehr Gas geben. Mit dem Schiff rollt man aber durchaus häufig in diesem Drehzahlbereich. Angeblich soll die EU5 ja gerade "untenrum" stärker sein. Das kommt mir aber genau entgegengesetzt vor. Mit meiner EU3 (Die schon fast 80ßtsd auf der Uhr hat) kann ich auf der Landstraße immer sportlich im 6 bleiben, wenn ich nicht schalten will und aus der Kurve ganz locker hochziehen. Bei der EU5 fühlt es sich für mich so an, als ob die Übersetzung zu hoch wäre - was aber nicht der Fall ist. Der Unterschied ist auf jeden Fall deutlich spürbar. Das höhere Motorgeräusch verstärkt diesen Eindruck noch. Im höheren Drehzahlbereich scheint alles wie gehabt zu sein - geht also ordentlich vorwärts. Das ist so schade, weil der 6er ja gerade in allen Drehzahlen ein Prachtkerl ist.
Mich würde also gerade hier die Meinung von EU5 Besitzern interessieren. Ist das ein grundsätzliches Problem? Oder gibt es hier eine Streuung? Gibt es hier Möglichkeiten, das was am "Mapping" zu machen? Bei der EU4 gab es ja wohl auch schon digitale "Abhilfe"? Bringt ein anderer Auspuff was? War vielleicht mal jemand mit der "Neuen" auf dem Prüfstand, so dass man die Leistungskurven vergleichen könnte? Bitte teilt eure Erfahrungen hier, dafür ist so eine Forum doch da ;-) Ansonsten gute Fahrt - und vielleicht hört dieser besch.... Dauerregen ja irgendwann endlich mal auf!
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Re: Modell wechseln

Beitragvon Diesöl » 16.06.2024, 16:22

KFan hat geschrieben:
Diesöl hat geschrieben:
Gerade zum Sommeiller ganz hoch ist es echt hart, wie die Schläge da durch gehen...... nogo


genau das richtige Moped dafür... arbroller


Was hilft es denn? 95 % der Fahrstrecken deckt die GT perfekt ab, die 5 oder 10 % Schotter, Gelände /ATV TET ist dann eben Handarbeit. neenee

20220808_194649 (512x288).jpg


Dafür gibts ja Geräte..... winkG
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Re: Modell wechseln

Beitragvon inspektorgagetto » 10.07.2024, 13:47

Leider haben sich zu meiner Enttäuschung - mit einer Ausnahme - bisher keine EU5 Fahrer zu Wort gemeldet. Dies kann entwendet bedeuten, dass es sehr wenige davon gibt oder auch wenige der Fahrer hier aktiv sind - was ja auch für eine gewisse Zufriedenheit sprechen könnte. Oder man möchte sein Wissen hier nicht teilen. Anhand der Zugriffszahlen auf diese Themen meine ich aber doch ein gewisses Interesse an den Themen ablesen zu können, wie groß der Unterschied zwischen alt und neu ausfällt. Aus diesem Grunde möchte ich meinen Kenntnisstand hier teilen. Ob sich ein Modellwechsel lohnt, muss natürlich jeder, anhand seiner eigenen Prioritäten entscheiden.

Bezüglich der grundsätzlichen Unterschiede bezüglich Optik, Fahrwerk, Scheinwerfer und dem Display wurde ja bereits viel gesagt. Es gibt hier viel Licht, aber auch Schatten. Was mir bisher zu kurz gekommen ist, sind die Unterschiede in der Motorisierung - ohne jetzt wieder eine Debatte wie zwischen EU3 und EU4 Modell lostreten zu wollen. Es gibt immer diejenigen, welchen Leistung relativ egal ist und solche, denen Drehmoment und Leistung wichtig sind.

Kurz und gut, bei meiner kürzlichen Probefahrt hatte ich das deutliche Gefühl, dass bei der EU5 Version, insbesondere im Drehzahlkeller, Drehmoment fehlt. Ich hatte subjektiv das Gefühl, die Übersetzung wäre zu hoch - das stimmt aber nicht. Leider habe ich diesbezüglich bis heute hier im Forum keine hinreichende Informationen gefunden.

Ich hatte jetzt noch einmal die Gelegenheit, die EU3 und die EU5 mit 2 Personen, gegeneinander auf der Straße zu testen - insbesondere, was Leistung, Drehmoment und Durchzug angeht. So konnten die Fahrzeuge zeitgleich und auch parallel gefahren werden. Um es kurz zu machen: Die 10 Jahre alte EU3 war in jedem Vergleich spürbar stärker. Das betrifft sowohl das zeitgleiche Beschleunigen aus niedriger Drehzahl, als auch das Verhalten beim Durchbeschleunigen. Wenn beide Fahrzeuge z.B. im 6 Gang, bei niedrigen Geschwindigkeiten (ab 50), auf Dynamik Vollgas geben, zieht die EU 3 erst langsam, dann immer stärker davon. Der Unterschied stieg sogar mit zunehmender Drehzahl. Auch beim Hochbeschleunigen aus tieferen Gängen war die EU3 deutlich stärker. Meine "Alte" K fährt übrigens exakt so wie ein gleichaltes Modell (mit deutlich weniger Laufleistung) eines Freundes, dürfte also baujahrbedingter Durchschnitt sein.

"Stärker" soll hier aber nicht heißen, dass die aktuelle K ein lahmer Gaul wäre - das ist sie sicher nicht. Gerade in höheren Drehzahlen geht sie gut. Es macht mach aber genau den Unterschied, ob man auf der Landstraße alles im 6ten bequem abspulen kann oder der Motor hier angestrengt wirkt und mal lieber herunterschaltet. Trotzdem fährt die "Neue" grundsätzlich gut - keine Frage, obwohl ich mir anhand der vollmundigen Versprechungen von BMW - gleiche Leistung und mehr Drehmoment bei niedriger Drehzahl - ein umgekehrtes Bild erhofft hatte. Zu Unterschieden zwischen EU4 und EU5 kann ich nichts sagen. Die EU 4 bin ich nie gefahren.
Es soll im Internet durch ein anderes Mapping Abhilfe geben. Ob der Motor hierdurch so rennt wie eine EU3 oder sogar besser, könnte uns nur ein Betroffener sagen. Das wäre noch eine wertvolle Info. Vielleicht äußert sich hier ja noch jemand ??

Ich habe bezüglich dieses grundsätzlichen Themas auch mit zwei BMW- Händlern längere Telefonate geführt. Als Fazit lässt sich aus meiner Sicht sagen, dass die Anpassung an EU5 eben ihren Tribut fordert - wie dies leider auch bei vielen anderen aktuellen Motorrädern der Fall ist. Youtube ist nicht ohne Grund voll von Videos, in welchen klar gesagt wird, dass den Motoren die Luft abgeschnürt wird, was eben zu Problemen beim Durchzug, Beschleunigung und mitunter Konstantfahrruckeln führt und was sich dagegen machen lässt. Die Angabe von Leistung und Drehmoment bei einer bestimmten Drehzahl für sich sagt zudem wenig darüber aus, wie der Motor diese Leistung erreicht bzw. sich bei anderen Drehzahlen verhält. Leider geht durch diese Einschränkungen - auch bei der aktuellen K - etwas an Emotionen verloren. Das mag bei so mancher Probefahrt auch den Ausschlag zwischen "Will ich haben" und "Gut, aber hat mich nicht berührt" machen. Es ist ja auch so, dass wir es seit Ewigkeiten gewohnt sind, dass die neueren Modelle immer stärker werden. Das scheint durch die neuen Abgasnormen aktuell an seine Grenzen zu kommen.

Ich hoffe ich habe dem einen oder anderen hier bei seiner Entscheidung helfen können, ob ein Wechsel auf die EU5 sich lohnt. Das Problem aus meiner Sicht ist, dass die K1600 einfach schon immer sehr gut war. Da ist ein wirklicher Quantensprung nach vorn natürlich sehr, sehr schwer. Ich persönlich bin leider weiterhin unschlüssig, weil dieses "Muss ich haben" sich irgendwie noch nicht eingestellt hat - und meine K sich so anfühlt wie eingetragen Lieblingsschuhe, die man nicht hergeben mag.

Interessant fände ich auch Erfahrungen und Kommentare von Umsteigern, was z.B. den Ausschlag gegeben hat oder dem Gegenteil, also warum man sich gegen den Kauf entschieden hat?
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Re: Modell wechseln

Beitragvon Panomatic » 10.07.2024, 19:29

Ich hatte von 2014 bis 2023 eine K1600GT Sport EU3.
Damit war ich rundum zufrieden, bis mir das Gewicht Alters- und gesundheitsbedingt zu viel wurde. Interessehalber bin ich letztes Wochenende in Garmisch bei dem BMW Motorradtagen eine EU5 probegefahren. Rein von den Fahrleistungen aus unteren Drehzahlen heraus geht die alte etwas besser. Für mich gäbe es keinen besonderen Grund von einer alten funktionierenden umzusteigen.

LG Andreas
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Re: Modell wechseln

Beitragvon inspektorgagetto » 27.07.2024, 22:40

Hi Andreas. Ich konnte jetzt zwei Tage lang und gut 500km eine eingefahrene k1600Gt fahren und bin sehr begeistert. Zum einen fuhr sie wie ein Träumchen: Druck in jeder Drehzahl. Vorführer fahren mit Einlauföl und haben offenkundig nicht die volle Leistung bzw. Drehmoment. Auch die App und Navi Geschichte lief super. Aus meiner Sicht viel besser als Navi6. Jetzt muss ich sie haben. Ich kaufe mir eine neue im schicken schwarz.
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Re: Modell wechseln

Beitragvon Panomatic » 29.07.2024, 20:48

Hi Frank,
in schwarz ist das ein edler Traum.
Viel Spaß damit.
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Re: Modell wechseln

Beitragvon inspektorgagetto » 28.09.2024, 21:09

Ich habe mir ja zwischenzeitlich, nach langer Findungsphase, eine nagelneue K1600GT EU5 mit Vollausstattung zugelegt. Auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger für meine K1600GT EU3 habe ich trotz diverser Probefahrten nichts gefunden, was der K aus meiner Sicht das Wasser hätte reichen können (Auch keine Multi und schon gar nicht die GS). Trotzdem hatte ich zunächst diverse Vorbehalte gegen die aktuelle K - zu Unrecht, wie ich jetzt ganz klar sagen muss. Doch Antworten auf Fragen zu finden war nicht leicht. Um es anderen leichter zu machen, die vielleicht an der aktuellen K1600 Interesse haben, jedoch noch viele unbeantwortete Fragen oder auch nach dem Kauf anfängliche Probleme haben, möchte ich hier eine Knackpunkte jeweils kurz ansprechen. Bei Erklärungsbedarf einfach nachfragen. Ich verwende als Mobiltelefon ein Samsung S20+. Mein Fahrzeug ist Jahrgang 2024. Ich bin allerdings auch ausgiebig mit drei weiteren GTs (2 aus 2022, eine aus 2024) und eine Bagger aus 2024) gefahren.

1) Motor, Leistung und Fahrwerk
Die Motorleistung entspricht etwa der EU3 Version, spätestens nach der Einfahrt. Oben raus wirkt er sogar etwas kräftiger. Der Motor fühlt sich noch geschmeidiger an. Die Schaltvorgänge sind erheblich und zwar so gut verbessert worden, dass diese mitunter butterweich sind. So habe ich mir das immer gewünscht. Der Schaltassistent funktioniert hervorragend und das Runterschalten funktioniert sogar mit geöffnetem Gasgriff. Nach dem Start dreht der Motor für einige Sekunden etwas höher - was mich persönlich überhaupt nicht stört, zumal mir der Klang gefällt. Beim Anfahren musste man immer schon etwas Gas geben - das ist immer noch so. Lastwechsel gibt es nicht mehr. Der Klang ist etwas anders - aber für eine EU5 richtig gut. Das Ansauggeräusch ist etwas leiser, aber gerade beim Hochdrehen faucht sie ganz ordentlich. Im Schubbetrieb ist das blubbern weniger. Ich finds ok. Unterm Strich bin ich hier also sehr zufrieden. Aus meiner Sicht wurde ein sehr effektiver Feinschliff betrieben. Es scheint aber Schwankungen zu geben. Ein 24 Vorführer schien mir schwächer zu sein. Die anderen beiden 24 wirken gar kräftiger als die EU3. Die beiden 2022er waren ebenfalls gut im Futter, waren aber nicht so geschmeidig bei Schaltvorgängen.
Das neue Dynamik ESA ist anders. Es passt sich grundsätzlich immer automatisch an Zuladung und Straße an. Dem Fahrer bleibt hierbei die Wahl zwischen ROAD und DYNAMIK. Beides funktioniert gut. ROAD ist dabei auch komfortabel, lässt aber weiter sportliche Gangart zu. Was fehlt ist eine reine Komforteinstellung, welche die K zu einem Gleiter machen würde. Komfort und Sport sind also möglich, aber kein Sänftenniveau. Mag sein, dass das Fahrzwerk im Laufe der Zeit noch etwas weicher wird.

2) Abgrenzung zur R1250RT
Da in einigen Test, z.B. bei 1000 PS “Nasty Nils” immer wieder betont wird, wie “leiwand” die R1250RT sei und ihm noch besser gefalle als die K1600, habe ich auch hier eine ausgiebige Probefahrt gemacht. Man muss ja mal rechts und links schauen. Kurz gesagt kann ich diese Aussage nicht nachvollziehen. Die RT ist aus meiner Sicht ein reiner Tourer, mit riesigem Windschutz und sehr aufrechter Sitzposition. Das ist gemütlich, aber weniger sportlich aktiv und außerdem wurde mir das bei 21 Grad schon zu warm hinter der Scheibe, da es keine Lüftung wie bei der K gibt. Geringfügig handlicher ist die R im Stand wegen dem Mindergewicht, aber eine Gazelle ist sie auch nicht und es gibt keinen Rückwärtsgang. In der Fahrt fand ich sie persönlich absolut nicht handlicher. Ich will aber nicht ausschließen, dass man mit Erfahrung hier auch flott fahren kann, wenn man sich an das Fahrzeug gewöhnt hat. Die Motoren unterscheiden sich krass. Der Boxer ist knurrig und kräftig, wirkt aber im Vergleich angestrengt und produziert massive Vibrationen bis in die Lenker. Er will nicht gern gedreht werden. Aus meiner Sicht kein Vergleich zu dem cremigen 6 Zylinder, der die Leistung jederzeit mühelos und cremig bei jeder Drehzahl abliefert und ab mittlerer Drehzahl ein Feuerwerk abbrennt. Die K wirkt aus meiner Sicht insgesamt viel aktiver, sportlicher, spaßiger und auch hochwertiger. Und schöner finde ich sie auch. Einen Abstandstempomaten wie bei der RT gibt es bei der K nicht und wird wohl auch nicht mehr kommen. Mir ist das egal, da dies eh nicht meinem Fahrprofil entspricht. Wenn verfügbar, hätte ich ihn nur der Vollständigkeit halber und nur für überschaubares Geld mit geordert. Wie immer Geschmacksache. Würde es aber die K1600 nicht geben, würde ich mir trotzdem keine RT kaufen. Dann wäre es eher eine Multi V4 geworden. Aber ganz sicher nicht wegen dem Radar.

3) Navigation/ Connected App
Die BMW Connected App hatte Anfangs keinen guten Ruf und die Probleme veranlassten sogar einige Fahrer, sich ein zusätzliches Navi zu installieren. Dies ist aus meiner Sicht nicht mehr erforderlich. Die App ist mittlerweile auf einem sehr guten Entwicklungsstand und läuft bei mir (Samsung Handy) absolut stabil und zuverlässig. DIe Kartendarstellung ist sehr schnell, die Ansagen kommen rechtzeitig. Die zusätzlichen Pictogramme sind gut erkennbar und hilfreich. Gar kein Vergleich zu einem Navigator 5, der mich manches mal zur Verzweiflung gebracht hat. Ich bin von der Navigation sogar richtig begeistert. Ich rate also dazu, der Sache eine Chance zu geben. Für die schnelle Navigation im Umfeld empfiehlt es sich, einige POIs anzulegen, die man schnell auch unterwegs anwählen oder auch in die Route aufnehmen kann. Die Routenplanung mache ich blitzschnell in der Kurviger Vollversion und speichere sie als GPX mit der Option “Zusätzliche Wegpunkte, Viele”. Hiermit bekommt man sehr exakt die gleiche Route beim Import in der BMW App. Ich finde dies sehr komfortabel.
An das neue Display habe ich mich recht schnell gewöhnt und möchte es nicht mehr missen. Man muss sich darauf einlassen. Insgesamt läuft die gesamte Software jetzt sehr stabil. Eine deutliche Verbesserung. Die ganzen Probleme und Ausfälle des Navigators 5 und Ausfälle bei USB/ Audio erspare ich mir hier. Jetzt habe ich praktisch gar keine Abbrüche mehr und bin mehr als zufrieden. Als einzigen Nachteil sehe ich, dass man Musiktitel nur dann per Wonderwheel wechseln kann, wenn der Mediaschirm aktiv ist, wobei der geteilte Bildschirm/ links reicht. EIn Drama ist das nicht, da man in dieser Einstellung lediglich auf den Drehzahlmesser verzichten muss, den man beim Musikgenuss nicht zwingend braucht. Es gibt allerdings bei dem Versender der 40 Räuber eine kleine Bluetooth Remote für den Preis von 2 Eiskugeln, die man an den Lenker klipsen kann. Hiermit kann man jederzeit die Titel wechseln. Außerdem passt die Fernbedienung meiner Aktioncam in den Halter der Remote - noch ein Problem gelöst.

3) Verbindungsprobleme
Das Handy und mein BMW Helm ließen sich zwar in allen Fällen problemlos verbinden. (Auch bei der R1250RT) Allerdings hatte ich immer das Problem, dass nach dem Tanken die Navigation nicht mehr weiterlaufen wollte. Das Handy hatte sich vom Fahrzeug getrennt und die Kartennavigation wollte nicht mehr mitspielen. Ich musste das Handy also aus dem Fach holen und die App neu starten. Sehr nervig. Laut Email von BMW ganz normal. Infos im Netz und auf Youtube waren Mangelware. Alles Blödsinn! Natürlich muss man der App alle Berechtigungen geben und sie vom Energiesparen ausnehmen. Die Lösung brachte mir jedoch die Anwendung “Bixby Routinen” meines S20+. Ich habe diese so eingestellt, dass die BMW APP automatisch gestartet wird, wenn sich das Handy per Bluetooth mit dem Fahrzeug verbindet. Und was soll ich sagen: Perfekt! Ich gehe zum Fahrzeug, drücke den Startknopf: Nach ca 20 Sekunden hat sich alles verbunden und auch die Navigation läuft bereits, zunächst allerdings mit Pfeildarstellung. Nach weiteren 20 bis 30 Sekunden startet automatisch die Kartennavigation. Und das klappt auch nach einer Pause, ohne das Handy in die Hand zu nehmen.
Ebenso startet per Bixby Routine automatisch “Samsung Musik”, so dass ich keinen Musikplayer händisch aktivieren muss und die Musik sofort zur Verfügung steht. Alles läuft völlig automatisch und stabil - zumindest mit dem Samsung Handy.

4) Schnellwahltasten
Zwar ist das Display recht intuitiv. Allerdings habe ich mir die Schnellwahltasten 1 Navigation 2 Medien 3 Radio 4 Heizung belegt. So kann man sehr schnell mal zwischen den von mir am meisten genutzten Bildschirmen wechseln. Zudem habe ich mir wie oben gesagt eine kleine schwarze Bluetooth Media Fernbedienung gekauft.

5) Induktion
Zunächst hat es mich schon gewurmt, dass die Nobel - BMW kein induktives Laden anbietet, auch nicht gegen Geld. Ich habe mich dann auf die USB Lösung eingelassen und tatsächlich ist das kein Drama. Aus Neugier habe ich dann aber diverse Ladepads mal ausprobiert - und tatsächlich klappt dies bei Bedarf ganz hervorragend und ist für mich praktischer. Weitere Ausführungen erspare ich mir an dieser Stelle, da meine Anfragen diesbezüglich hier auf keine Resonanz stießen Ich gehe daher hier von einem geringen Interesse aus. Wie sich die Induktionslösung bei hohen Temperaturen verhält, kann ich noch nicht sagen.
Möglich ist es jedenfalls, wenn man möchte.

6) Zubehör
Da meine GT mit original Topcase geliefert wurde, habe ich mich von meiner geliebten GIVI Lösung getrennt, auch wenn diese deutlich praktischer war. Das originale Topcase ist das gleiche wie bei EU3 und EU4 und wirkt schon hochwertig, hat ausreichend Volumen und immerhin Zentralverriegelung und Licht. Leider gibt es keinen Tragegriff. Trotzdem ist das Case selbst relativ schnell entriegelt - wenn denn nur das Kabel nicht wäre. Aber hier gibt es eine nicht unerhebliche Erleichterung. Der hintere Sitz ist mit zwei Schrauben gesichert. Dies ist aber unnötig, da der Vordersitz mit seinem Schloss den hinteren Sitz sichert. Ich habe die Schrauben entfernt, die beiden Buchsen aus den Aufnahmen des Hecksitzes entnommen und einfach umgedreht. Im Anschluss werden diese Buchsen mit den beiden Schrauben wieder gesichert. Jetzt kann man den hinteren Sitz einfach so auf die Buchsen stecken bzw abziehen, wenn der Vordersitz geöffnet ist. Dann braucht man nur noch den Stecker lösen und ausfädeln. So spart man sich die ganze Schrauberei und das Topcase sollte in 3 Minuten ab oder dran sein.
Der originale Tankrucksack des Vorgängers passt übrigens immer noch. Die Wunderlich Cockpit- Tasche passt allerdings natürlich nicht mehr, da die entsprechenden Schrauben zur Befestigung nicht mehr da sind und auch das Handyfach blockiert würde. Wer das Fach nicht braucht, könnte die Tasche aber natürlich z.B. mit Klebepads/ Klett anbringen. Der Platz wäre vorhanden.

7) Zum Thema "Modell wechseln": Lohnt sich denn ein Umstieg auf die EU5?
Für mich ein ganz klares Ja. Die K1600 ist super ausgereift (auch optisch) und in der Bestform ihres Lebens. Ihre Schwachpunkte wurden effektiv abgestellt. Die Alte war gut - die Neue ist jetzt annähernd perfekt. Wenn nicht jetzt, wann dann?
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Motorrad: K1600GT/24, Rocket3R

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